Montag, 17. Mai 2010

Kurzreviews: Signs - Zeichen, Volcano High, The Haunted World Of El Superbeasto

Signs – Zeichen
Originaltitel: Signs
Jahr: 2002
Genre: Mystery
FSK: Ab 12



Graham Hess (Mel Gibson) , ehemaliger Pfarrer, der durch einen Unfall seine Frau verlor, sieht sich plötzlich mit Kornkreisen konfrontiert! Auch der Familien-Hund verhält sich seltsam. Mit den anderen, auf seiner Farm lebenden Familienmitgliedern erfährt er allmählich die Wahrheit…
Fazit: Ein ganz guter, spannender Film, der weniger durch „Zeigen“ denn durch „Andeuten“ eine gruselige Atmosphäre schafft. Nicht überragend, aber, wenn er mal im TV läuft sehenswert.


Volcano High
Originaltitel: Whasango
Jahr: 2001
Genre: Fantasy Action Komödie
FSK: Ab 16



Kim Yuong Tsu ist schon neunmal von verschiedenen Hochschulen geflogen. Nun kommt er auf die Volcano High und wird sofort in die verschiedenen Rivalitäten und Streitigkeiten hineingezogen. Der Kampf um eine Schriftrolle, sowie neue Lehrer und Rivalen machen ihm ganz schön zu schaffen..
Fazit: Abgedrehter, aber lustiger „Real-Anime“. Die Effekte sind ganz gut, die Schauspieler sehr over-the-top. Die Kämpfe, vor allem der Final-Kampf, sind gut in Szene gesetzt und recht spektakulär. Energiekugeln und so was fliegen formschön durch die Gegend.


The Haunted World Of El Superbeasto
Jahr: 2009
Genre: Zeichentrick Komödie
FSK: Ab 16



El Superbeasto, seines Zeichens Wrestler, Detektiv, Pornodarsteller und –Produzent und Frauenheld hat sich in die Stripperin Velvet Von Black verliebt. Als diese von Dr. Satan zwecks unheiliger Hochzeit entführt wird, macht sich Superbeasto mit Hilfe seiner Adoptivschwester Suzi X und deren dauergeilen Roboter Murray auf die Suche nach Dr. Satans Versteck. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Otis Firefly, Michael Myers, Captain Spaulding u.m.
Fazit: Schlüpfriger, recht gewalttätiger Spaß. Abgefahren, und etwas flach. Unterhalten tut der Film aber recht ordentlich. Auch wenn man im diesen Film Brüste und Ärsche sieht, als gäbe es kein morgen, ist er doch weit, sehr weit, entfernt, in die Richtung Hentai oder ähnliches zu gehen. Spaßige, freizügige, manchmal etwas flache Rob Zombie-Zeichentrick-Komödie, auch mit einigen guten Ansätzen, die nicht weiter geführt wurden.

Dienstag, 4. Mai 2010

Review: DOA: Dead Or Alive

DOA: Dead Or Alive
Jahr: 2006
Genre: Martial Arts
FSK: Ab 12



Nano-Bots, die Kampfstile aufzeichnen! Und eine Sonnenbrille, mit der man diese ausführen kann! Weibliche Rundungen, welche im Minutentakt in die Kamera gehalten werden (verhüllt, aber immerhin)! Mädels beim Beach-Volleyball! BH-Anziehen per CGI!





Willkommen bei DOA: Dead Or Alive, einem modernen Trash Film! Solche Filme wurden eigentlich in den 80ern gedreht. Schön, dass es so was heute noch gibt. Ich meine, es geht hier um ‚ne Sonnenbrille, mit der man Kämpfen kann! Woohoo! Zwar kommt das erst am Ende raus, amüsant ist das aber dennoch. Etwas teurer, als man bei diesen Tatsachen annehmen könnte, war der Film auch. C.a. 30 Milionen Dollares hat man ausgegeben. Die Story ist natürlich nur Aufhänger für Brüste, Beulen und Bescheuertheiten:






Sowohl die Shinobi-Prinzessin Kasumi (Devon Aoki), Wrestlerin und Model Tina (Jaime Pressly) und die Diebin Christy (Holly Vallance) werden jeweils zum DOA: Dead Or Alive-Kampfturnier eingeladen, zu dem die besten Kämpfer der Welt eingeladen wurden. Die drei Damen treffen auf der Insel, die als Austragungsort dient, aufeinander, als die Teilnehmer mit Fallschirmen aus nem Flugzeug springen mussten. Erst hat jede für sich versucht, den Zielhpunkt der Insel zu erreichen. Da die Frist, bis zu der das geschehen sein muss aber bald abläuft, arbeiten die drei Frauen zusammen und schaffen es gerade noch rechtzeitig, anzukommen.





Die Tochter des inzwischen verstorbenen Geschäftspartners von Donovan (Eric Roberts), dem Veranstalter des Turniers, Helena (Sarah Carter), heißt die drei Kämpferinnen willkommen (Woohoo! Saaatz!). Nun tritt Donovan auf, und erklärt den Teilnehmern, wie das Turnier ablaufen wird. Die Kämpfer werden per Zufall ausgewählt und müssen im KO-System gegeneinander antreten.





Fazit: Spaßiger Film, der Spaß macht. Nicht ernst zu nehmen, mit gut choreografierten Kämpfen, knackigen Mädels und bescheuerter Beklopptheit. Keinesfalls der moderne Über-Trash, aber er geht den richtigen Weg.

Montag, 26. April 2010

Review: Avatar - Aufbruch nach Pandora

Avatar – Aufbruch nach Pandora
Originaltitel: Avatar
Jahr: 2009
Genre: Sci-Fi Abenteuer
FSK: Ab 12



Ich mag Camerons Filme eigentlich. Und auch, wenn sie nicht für jemanden wie mich gemacht sind (Titanic), erkenne ich die Güte des Films (Titanic ist das geworden, was er sein will: Ein romantisches Schnulzen-Drama). Ich habe zwar nicht alle wichtigen Filme vom James gesehen (Abyss z.B. interessiert mich einfach nicht…), aber wirklich schlecht scheinen auch die nicht zu sein. 12 Jahre, nach seinem letzten nicht dokumentarischen Spielfilm bringt er nun also Avatar auf die Leinwand. Die Grundstory ist weder originell, noch neu:
Invasoren wollen eine neue Welt ausbeuten, einer von ihnen kommt mit den Ureinwohnern der Welt in Kontakt, und verliebt sich in die Häuptlingstochter. Er entdeckt die Schönheit dieser Welt und der Kultur der Eingeborenen. Am Ende stellt er sich gegen seine Leute und bekämpft diese, um die neue Welt zu Schützen.
Allerdings ist das ganze Aussendrum schon was unkonventioneller (Aber auch so gibt’s keine Preise für Innovation). Da sein Bruder, ein Wissenschaftler, überraschend gestorben ist, tritt eine Firma für Mineralien an den querschnittsgelähmten Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington) heran. Er ist der Einzige der sich mit dem, aus der DNS seines Bruders und der DNS der Na’vi (Der Ureinwohner des Waldmondes Pandora) geschaffenen, Avatar seines Bruders verlinken kann, weil er die selben Gene besitzt.
Da die Menschen auf dem Mond Pandora nach einem wertvollen Mineral namens Unobtanium suchen, die Atmosphäre für sie aber giftig ist und sie das Vertrauen der Ureinwohner gewinnen müssen, da diese ihr Dorf über einer großen Unobtanium-Ader haben, wurden künstliche Na’vi-Hybriden geschaffen. Jake ist allerdings nicht drei Jahre lang ausgebildet worden, um an diesem Projekt teilnehmen zu können, er ist auch kein Wissenschaftler. Und das kann die leitende Wissenschaftlerin, Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) eben nicht sonderlich gebrauchen, was Jake auch von ihr zu spüren bekommt. Jake erklärt sich bereit dem Kommandanten der Armee regelmäßig Bericht zu erstatten. Er will, dass die Na’vie entweder umsiedeln, oder dazu gezwungen werden können. Er sieht Jake eher als Spion denn als Botschafter, im Gegensatz zu Dr. Augustine.
Bei seinem ersten Streifzug mit seinem Avatar über Pandora wird Jake von Dr. Augustine und seinen anderen Begleitern getrennt. Als er sich nachts vor Raubrieren zu verteidigen versucht, wird er von der Na’vi Neytiri (Zoë Saldaña) gerettet. Dank eines Zeichens von Eywa, der Göttin der Na’vi, lässt Neytiri Jake in ihr Dorf. Ihre Mutter, die Shamanin ihres Stammes gebietet Neytiri, dass sie Jake im Umgang mit ihrer Kultur lehren solle. Die Na’vi wollen so auch mehr über die Menschen erfahren.
Kling in den Grundzügen mehr als bekannt, oder? Aber egal, ob mal wieder der Freund der Häuptlingstochter den Fremden nicht leiden kann, oder sich diese und Jake ineinander verlieben: Der Film unterhält mich. Er ist optisch äußerst beeindruckend und mitreißen tut die Geschichte auch. Allerdings ist der Film nicht der Über-Film. Er ist gut, keine Frage, nur der beste Film des Jahrzehnts ist er auf gar keinen Fall. Was manchen auch sehr stören könnte sind die ständigen Ausflüge in Esoterik und Ethno-Kram. Generell sind die Na’vie zu sehr wie irgendwelche indianischen oder afrikanischen Stämme konzipiert. Wenn man sich auf blaue, katzenartige und Bäume im Chor ansingende Indios einlassen kann, dann ist der Film zu empfehlen. Wer das nicht kann, der sollte einen großen Bogen um Avatar – Aufbruch nach Pandora machen.
Beim Finale zieht Cameron aber dann alle Register seines Könnens für Action-Szenen. Alles, was der Computer hergibt wird aufgefahren. Und man kann der letzten Schlacht sogar sehr gut folgen.
Fazit: Für mich ein guter, wenn auch nicht überragender Film. Ich verstehe sowohl Gegner, als auch Fans des Films. Ich habe den Film im Übrigen nur in 2-D auf DVD gesehen.

Mittwoch, 21. April 2010

Review: Haus Der 1000 Leichen

Haus Der 1000 Leichen
Originaltitel: House Of 1000 Corpses
Jahr: 2003
Genre: Horror
FSK: Ab 18



Irgendwo im Nirgendwo: Vier jugendliche fahren einen Tag vor Halloween durchs US-Amerikanische Hinterland. Dabei kommen sie an der Tankstelle des Clowns "Captain Spaulding" vorbei. Dieser erzählt ihnen in seiner Hauseigenen "Mörderbahn" (Über ein Kuriositätenmuseum verfügt er auch noch) von einer Lokal-Legende:
In einem Hospital führte einer der Ärzte kranke Experimente an Patienten durch. Als das rauskam, wurde der Arzt, Doktor Satan genannt, an einem Baum aufgehängt. Am nächsten Tag war seine Leiche verschwunden.



Einer der Teens möchte diesen Baum unbedingt sehen und lässt sich von Spaulding eine Wegbeschreibung anfertigen. Auf dem Weg da hin nehmen die vier eine Anhalterin mit, welche ihnen anbietet, sie zu den Baum zu bringen. Als aber der Wagen einen Platten bekommt, flüchten sie vor dem Regen ins Haus, wo die Anhalterin mit ihrer Familie lebt. Von der Mutter der "Baby" genannten Anhalterin werden die Teenager eingeladen, mit der Familie am Halloween-Mal teilzunehmen. Nachdem Baby während ihrer Showeinlage einen der Jungs angemacht hat und von dessen Freundin in Rage beleidigt und geschubst wird, bedroht diese das Mädchen. Die Freunde beschließen, zu fliehen. Draußen werden sie von zwei Familienmitgliedern angegriffen und verschleppt...



Rob Zombies (Sänger bei der Rockband Rob Zombie, sowie Ex-Sänger von White Zombie, Regisseur von The Devil's Rejects, Halloween (2007), El Superbeasto und Halloween 2 (2009)) erster Film spaltet die Zuschauer. Die einen finden ihn einfach nur gewaltätig und geschmackslos, die anderen sehen ihn als Kultfilm an. Karen Black (Easy Rider, Eternal Evil – Das ewige Böse), Sid Haig (Spider Baby, Kill Bil Vol. 2) und Bill Moseley (The Texas Chainsaw Massacre Part 2, Armee der Finsternis) spielen ihre Rollen schon übertrieben. Sie scheinen Spaß beim Dreh gehabt zu haben, und der Zuschauer hat diesen beim Zusehen. Zombie arbeitet in diesen Film mit Farbfiltern, Verfremdung usw. was für manche zu viel des Guten sein kann. Was nicht bedeuten soll, dass er ständig damit arbeiten würde. Was ich sehr gelungen und unterhaltsam finde: Das DVD Menü wird von den Figuren des Films bevölkert, die mit den Zuschauern reden!
Im Jahr 2005 inszenierte Zombie die Fortsetzung des Films mit Namen The Devil's Rejects.



Fazit: Mir gefällt dieser Film sehr gut. Brutal, ironisch und abgefahren. Ein wenig von Texas Chainsaw Massacre geklaut, aber der Film hat seine eigene Atmosphäre, weshalb das nicht stört. Die Musik des Films ist auch gut gelungen. Empfehlenswert!

Dienstag, 20. April 2010

Kurzreviews: Ong Bak, Chuck Und Larry - Wie Feuer Und Flamme, Dawn Of The Dead (Director's Cut)

Ong Bak
Originaltitel: องค์บาก
Auch: Ong-Bak - Muay Thai Warrior
Jahr: 2003
Genre: Martial-Arts
FSK: Ab 16



Skandal! Der Kopp von ner Budda-Statue wurde gestohlen! Das bedeutet für die bestohlene Dorfgemeinde: Dürre, Tod usw! Also wird der junge Muay Thai-Kämpfer Ting vom Dorfältesten beauftragt, den Kopf zurück zu bringen. Seine Spurensuche führt ihn nach Bangkok, wo er den Sohn eines Dorfmitgliedes, Humlae, der sich inzwischen George nennt, trifft. Mit ihm zusammen versucht Ting den Geschäftsman Don, welcher für den Diebstal verantwortlich ist, zu finden. Dabei wird Ting in blutige und illegale Kämpfe verwickelt...
Fazit: Ganz ohne Drahtseil und Computertricks kloppt sich Tony Jaa (Revenge Of The Warrior, Ong Bak 2 + 3) durch die dünne Story! Mit ein paar witzigen Einfällen, harten und ausgefeilten Kampfszenen kann der Film dennoch überzeugen.


Chuck Und Larry - Wie Feuer Und Flamme
Originaltitel: I Now Pronounce You Chuck & Larry
Jahr: 2007
Genre: Komödie
FSK: Ab 12



Larry (Kevin James) ist seit drei Jahren Witwer, Chuck (Adam Sandler) ein absoluter Playboy. Beide arbeiten für die Feuerwehr in Brooklyn. Als Larry Chuck bei einem Einsatz das Leben rettet, bietet dieser ihm einen Gefallen an. Larrys Kinder sind durch seine Pansionsansprüche nicht abgesichert, es sei denn, er wäre verheiratet. Deswegen bittet er Chuck darum, eine schwule Scheinehe einzugehen.
Fazit: Dank gut gelaunter Darsteller wie Kevin James (King Of Queens-TV Serie, Der Kaufhaus Cop, Hitch - Der Date-Doktor), Adam Sandler (Big Daddy, Little Nicki - Satan Junior, Leg Dich Nicht Mit Zohan An) oder Jessica Biel (Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre, Stealth – Unter dem Radar, Blade: Trinity) macht der Film Spaß. Nicht jeder Gag sitzt, aber schlecht ist der Film nicht. Aber auch keine Pflicht.

Dawn Of The Dead
Jahr: 2004
Genre: Horror
FSK: Ab 18



Ein Virus verwandelt Menschen in Zombies. In einem Einkaufszentrum treffen die Krankenschwester Ana, der Polizist Kenneth und weitere Überlebende auf Wachmänner des Kaufhauses. Sie weigern sich erst die Überlebenden reinzulassen, können aber überwältigt werden und werden eingesperrt. Im Kaufhaus verschanzt, versuchen alle, nur zu überleben...
Fazit: Auch für Fans des Originals sehenswert, da, ausser der Grundsituation (Menschen verschanzen sich in einem Kaufhaus, Zombies versuchen diese zu töten) alles anders ist. Andere Story, andere Charaktere usw. Ein guter Zombie-Film mit einigen krassen Szenen.

Montag, 19. April 2010

Review: Phantom Kommando

Phantom Kommando
Originaltitel: Commando
Jahr: 1985
Genre: Action
FSK: SPIO/JK: strafrechtlich unbedenklich



John Matrix (Arnold Schwarzenegger) lebt mit seiner Tochter zurückgezogen in einer Berghütte ein idyllisches Leben. Dieses ist aber jäh zu ende, als Matrix ehemaliger Vorgesetzter von seiner früheren Spezialeinheit, Major General Franklin Kirby, erscheint, und ihm mitteilt, dass jemand seine Leute umbringt. Kurz nachdem Kirby wieder gegangen ist, Matrix aber zwei Beschützer da ließ, greifen unbekannte Matrix an. Sie entführen seine Tochter und betäuben ihn. Betäubt wurde John von Bennett, einem ehemaligen Mitglied von Johns Spezialeinheit. Nachdem John aufgewacht ist, findet er sich in der Gewallt von Arius, einem ehemaligen Präsidenten einer Bananenrepublik mit Namen Val Verde.



Dieser verlangt von Matrix, dass er den aktuellen Präsidenten umbringt, ansonsten muss seine Tochter sterben! Matrix willigt wiederwillig ein (Wasn Satz). Am Flughafen wird ihm von Sully, einem kleinen Möchtegern-Aufreisser, nahegelegt, keine Tricks zu versuchen. Den Flug begeleiten wird ihn ein anderer Handlanger, der Anrufen wird, sobald der Flieger gelandet ist. Sollte dies nicht passieren, wird Johns Tochter sterben. Im Flieger spielt John aber nicht mehr mit, bricht dem Handlanger das Genick und tarnt ihn per Decke und Hut als schlafend. Zur Flugbegleiterin sagt Matrix ganz lässig, "Wecken Sie meinen Freund bitte nicht auf. Er ist totmüde." Matrix flüchtet unbemerkt aus dem Flugzeug und macht sich daran, seine Tochter zu befreien.



So viel zur Story, die sowieso nur Nebensache ist (Für ne Nebensache hab ich aber viel Platz verschwendet...). Denn was diesen Film zur Party-Trash-Granate macht sind die absolut genialen Dialoge und Sprüche und die Art der Tötungen! Arnie reißt ne verfluchte Telefonzelle raus (Kein Witz!), bricht Leuten das Genick oder trennt Schädeldecken mit Sägeblättern von ihren Besitzern!



Lockere Sprüche und lustige Dialoge gibt es zuhauf, z.B.:

Matrix: "Ich würde mir an deiner Stelle mal Gedanken über die Schwerkraft machen. Der Fairness halber möchte ich dich auf etwas aufmerksam machen, mein linker Arm ist mein schwacher Arm" (Matrix hält Sully mit dem linken Arm am Knöchel über einer Klippe fest!)

Matrix: "Ein Kerl versucht mich zu töten."
Cindy: "Ich kann den Mann verstehen. Ich kenne Sie seit fünf Minuten und hätte nichts dagegen."

Diaz: "Also, wenn sie ihre Tochter wieder haben wollen, dann müssen sie mit uns kooperieren. Richtig?"
Matrix: "Falsch." (Matrix erschießt Diaz)

Matrix: "Flieg, oder stirb!" (Matrix sagt das zu einem verflixten Flugzeug!)


Oder der oben genannte Spruch.



Es gibt noch viel mehr solcher Sachen, wer auf sowas abfährt (Ich tu's) fühlt sich den ganzen Film über bestens unterhalten. Die Aktion ist auch nicht zu verachten: Schusswechsel, Blut und Explosionen gibt es reichlich! Knapp 100 Menschen lassen in diesem Film auf mitunter kreative Art ums Leben! Neben Rambo 3 war Phantom Kommando der Rekordhalter als Film mit den meisten Filmtoten seiner Zeit. Was ich auch noch sehr unterhaltsam finde: Arnie spielt nen (Ost-) Deutschen! Mit Namen John Matrix! Klingt verflucht deutsch, oder? Oder?!



Fazit: Ich liebe diesen Film! Immer wieder lustig, wenn ich ihn mir ansehe. Brutaler, lustiger No-Brain-Actioner vom feinsten! Bekloppte Gesichtsausdrücke bei den Darstellern, behämmerte Sprüche, Geballer, Blut und 80s Slapstic (Z.B. Cindy, Arnis unfreiwillige Gehilfin, ballert mit nem Raketenwerfer rum, hält ihn aber erst mal falschherum... und schießt) machen den Film zur Pflicht für jeden Action Fan!

Mittwoch, 14. April 2010

Review: Das Ding Aus Einer Anderen Welt

Das Ding aus einer anderen Welt
Originaltitel: The Thing
Jahr: 1982
Genre: Sci-Fi Horror
FSK: Ab 16



In der Antarktis sind zwei norwegische Forscher mit einem Helikopter auf der Jagt nach einem Schlittenhund. Sie kommen zu einer amerikanischen Antarktisstation, wo sie einen der Forscher anschießen, da sie panisch versuchen den Hund zu töten. Vor lauter Hysterie sprengt sich einer der Norweger ausversehen selbst mit dem Hubschrauber in die Luft. Der zweite Forscher wird in Notwehr erschossen. Den Hund nehmen die Amerikaner bei sich auf. Als der Pilot MacReady (Kurt Russel) mit einem Kollegen die norwegische Forschungsstation aufsucht, entdecken sie, dass alles zerstört ist und einen Leichnam von einer Art deformierten Menschen.



Sie bringen die Leiche zwecks Untersuchung zurück. Der Arzt stellt fest, dass die Organe der Leiche ganz normale, menschliche Organe sind. Somit liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Leichnam um einem Menschen handelt. Aber woher stammen seine Deformationen?
Als die Männer den gejagten Hund in einen Zwinger stecken, eröffnet sich die Wahrheit: Ein außerirdischer Organismus nimmt Besitz von Körpern und imitiert diese!
Die Truppe kann sich gegenseitig nicht mehr trauen, wer ist ein "Ding", wer noch ein Mensch?



John Carpenters Das Ding Aus Einer Anderen Welt von 1982 wurde an den Kinokassen ein Flop. E.T. war ein paar Wochen vor dem Ding im Kino angelaufen. Die Leute schienen keine Lust auf bösartige Außerirdische zu haben. Oder auf Splatter, für den der Film auch in die kritik geriet. Die Szenen in denen das Ding ausbricht sind heftig.



Kurrios: Wurde der Film damals Indiziert, so ist er, nach einer Neuprüfung, seit dem 23.09.2009 ungekürzt ab 16 Jahren erhältlich! Der Film ist übrigens eine Verfilmung der Kurzgeschichte "Who goes there?" von John W. Campbell Jr. und ein Quasi - Remake des Filmes "Das Ding Aus Einer Anderen Welt" von 1951. Carpenter bezeichnete seinen "Das Ding" - Film, als seinen Lieblingsfilm, dort habe er "Horror gezeigt."



Fazit: Beklemmender, klaustrophobischer Horrorfilm mit Spannung, Splatter und Ekel-Szenen. Ein Klassiker, den man zumindest gesehen haben sollte.

Review: Alone In The Dark

Alone In The Dark
Jahr: 2005
Genre: Horror Action
FSK: Ab 18



Schwer zu tötende Waisenkinder! CGI Monster! Stephen Dorff! Hölle auf Erden!
Ja, in Alone In The Dark ist das Leben wahrlich kein Zuckerschlecken. Edward Carnby, ein Jäger des Übernatürlichen, muss mit seiner Ex, einer Anthropologin (Nein, sie heisst nicht Bela), und seinem Ex-Boss, einem Stephen Dorff, gegen böse Monster kämpfen. Ein Freund von Edward ist tot, er macht sich auf Spuren-Suche, stolpert über eine uralte, untergegangene Hochkultur und darf am Ende die Whuält retten! So viel zur Story.



Ich sags vorweg: Ich habe keines der Spiele jemals gespielt. Aber auch so ist der Film Schrott. Schlechte Effekte, eine sehr bescheuerte Story und Uwe Boll hat bei dem Film einfach keine gute Regie geführt. Leider nimmt der Film sich ernst und Trash-Stimmung will auch nicht aufkommen. Schwachsinnige Einfälle gibt es auch zu hauf, z.B. kämpft ein Asiate gegen einen Besessenen in einem Martial-Art-Kampf. Die Nationalität des Besessenen ist natürlich ebenfalls asiatisch! Was ich erbärmlich finde: Boll macht im Audiokommentar einfach mal seine Schauspielerin Tara Reid extrem schlecht (OK, sie war in dem Film nicht gut, aber das war seltsamerweise fast niemand)! Das Audiokommentar ist generell seltsam. Da wird mittendrin einfach mal der Hund reingelassen usw.



Fazit: Finger weg! Der Film funktioniert auf allen Ebenen nicht. Egal ob als Horror-, oder Thrash Film.