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Sonntag, 18. März 2012

Kurzreviews: Zombieland, Thank You For Smoking, Auf Brennendem Eis

Zombieland
Jahr: 2009
Genre: Horror Komödie
FSK: Ab 16


Columbus: „Man kann einfach niemanden trauen. Da lass ich das erste Mal ein Mädchen in mein Leben, und sie will mich auffressen.“

Columbus (Jesse Eisenberg - The Social Network), ist einer der letzten Menschen auf der Erde. Der Großteil der Bevölkerung wurde durch einen Virus in Zombies verwandelt. Auf der Reise zum Haus seiner Eltern trifft er auf Tallahassee (Woody Harrelson – Natural Born Killers), der vor allem auf der Suche nach „Twinkys“, einer Süßspeise ist. Im Gegensatz zu dem übervorsichtigen Columbus, der sich strikt an seine Überlebensregeln hält (Z.B. „3. Vorsicht auf dem Klo“ oder „31. Überprüfe den Rücksitz“), ist Tallahassee jemand, der seit den Zombies regelmäßig Dampf ablassen muss, oder es liebt, Zombies umzubringen.
Beide treffen, auf die Schwestern Wichita (Emma Stone – Superbad) und Little Rock (Abigail Breslin – Rango), die den beiden prompt Auto, Waffen und Munition mopsen. Nicht lang danach treffen die beiden Duos wieder aufeinander, was zu folgendem Dialog zwischen Columbus und Tallahassee
Führt:

Columbus: „Du wirst sie doch nicht erschießen oder?“
Tallahassee: „Nicht solange sie nicht auf mich schießen. Oh, hoffentlich schießen sie auf mich!“

Im weiteren Verlauf der Reise raufen sich die beiden Teams zusammen, treffen auf Bill Murray (Als er selbst, großartige Szene!) und gelangen schließlich in einen Vergnügungspark, wo sich vor allem Columbus einer ganz persönlichen Angst stellen muss…
So behämmert, wie sich das teilweise liest, ist es auch. Der Film steckt voller Humor (Farbe: Meistens schwarz) und auch, wenn die eigentliche Geschichte dünn ist, kommt nie wirklich Langeweile auf.
Und das liegt vor allem an den wunderbaren Charakteren: Der übervorsichtige Columbus, oder der durchgeknallte Tallahassee (Man sieht Woody Harrelson seinen Spaß beim Dreh richtig an, darf er doch mit Sprüchen um sich schmeißen, oder eben Sachen und Zombies zu Klump hauen.), auch die beiden Betrüger-Schwestern machen Spaß, und Bill Murrays Kurzauftritt ist zweifellos großartig und echt komisch!
Fazit: Ein wenig Rumgematsche, aber nicht wirklich viel. Was hier zählt, ist der Witz und die skurrilen Charaktere.



Thank You For Smoking
Jahr: 2005
Genre: Komödie
FSK: Ab 12


Nick Naylor (Aaron Eckhart – The Dark Knight) ist Lobbyist und Pressesprecher der Tabak-Industrie, bzw. eines Forschungszentrums, welches sein Geld von eben jener bezieht. Er hält öfters Vorträge, in denen er die Gefahren des Rauchens herunterspielt. In seiner Freizeit trifft er sich mit zwei anderen Lobbyisten, einem Waffen- und einer Alkohollobbyistin. Die drei diskutieren unter anderem darüber, durch was die meisten Tode entstehen, und versuchen sich gegenseitig mit den Zahlen zu übertrumpfen.
Der Senator von Vermont, Ortolan Finistirre (Großartig: William H. Macy – Born To Be Wild), führt selber eine Kampagne, allerdings gegen das Rauchen. Somit ist er ein Gegenspieler Naylors. Der Senator will eine Anhörung abhalten, dort soll über ein Warnsymbol, ein Totenkopf, auf Zigarettenpackungen diskutiert werden…
Herrlich leicht und unsagbar sympathisch mimt Aaron Eckhart den Tabaklobbyisten, selbst als Nichtraucher mag man ihn, und kann seine Argumente teilweise nachvollziehen. Verherrlichen tut dieser Film allerdings nichts, offenbart er doch recht schnell, dass es z.B. in einer Diskussion nicht darum geht, ob du recht hast, sondern nur darum, überzeugend zu sein.
Und Nick ist ein Meister darin, kann er sogar einen krebskranken Jugendlichen in einer Talkshow für seine PR benutzen. Wunderbare Dialoge und großartige Schauspieler (Unter anderem Robert Duvall oder Sam Elliott) sogen dafür, dass dieser Film zu keiner Sekunde langweilig ist.
Fazit: Kurzweilige und die Methoden der Tabakindustrie und zum Teil auch deren Gegner entlarvende Komödie, in der nicht einmal jemand beim Rauchen gezeigt wird!



Auf Brennendem Eis
Jahr: 1994
Genre: Action
FSK: Ab18


Steven Seagals erster Öko-Film.
In diesem spielt er Forrest Taft, einen Spezialisten für Feuerbekämpfung. Als dieser arbeitet er für Michael Jennings (Michael Cane – Prestige – Die Meister Der Magie), dem Chef einer Ölfirma. Als sein Freund Hugh Palmer (Richard Hamilton – Men In Black) Taft steckt, dass Jennings minderwertiges Material für den Bau seiner Ölraffinerien in Alaska einsetzt, was bereits zu Umweltzerstörungen führte, und weiter führen würde, würde eine noch nicht feriggestellte Anlage in Betrieb genommen, geht Taft dem nach. Als sich das bewahrheitet, und sein Kumpel getötet wird, macht er sich auf, seinem ehemaligen Arbeitgeber zur Strecke zu bringen…
Nach dem Erfolg von Alarmstufe: Rot wollte Warner natürlich einen zweiten Teil produzieren. Seagal stimmte dem zu, wenn er davor einen eigenen Film machen darf, mit einem Thema, welches ihm zu der Zeit sehr am Herzen lag: Dem Umweltschutz. Und somit haben wir den nun vorliegenden Film:
Besser, als fast alles, was er heute macht, aber schlechter, als seine frühen Hammer-Filme. Dennoch absolut empfehlenswert für Seagal-Fans!
Der Film hat zwar stellenweise Längen (Unter anderem Seagals Geistesreise bei den Inuit), aber wenn's mal zur Sache geht, dann richtig! Der Film ist nicht so hart, wie beispielsweise Zum Töten Freigegeben, dennoch darf man Kopfschüsse und ähnliches bewundern.
Darstellermäßig macht R. Lee Ermeys (Full Metal Jacket) Auftritt als Söldneranführer Spaß, ebenso John C. McGinley (Dr. Cox aus der Serie Scrubs) als Handlanger von Michael Caine. Dass der eine gute Figur macht, muss wohl kaum erwähnt werden.
Fazit: Typischer Seagal, mit etwas ungewöhnlicher Story, wunderschönen Landschaftsaufnahmen und ein paar Längen.

Mittwoch, 7. März 2012

Kurzreviews: Verdammnis (2009), G.I. Joe – Geheimauftrag Kobra, Monsters VS. Aliens

Verdammnis (2009)
Auch: Stieg Larsson: Verdammnis
Originaltitel: Flickan som lekte med elden
Jahr: 2009
Genre: Krimi Thriller
FSK: Ab 16


Der Journalist Dag Svensson recherchierte längere Zeit über den Russisch-Schwedischen Mädchenhandel. Als er seine Ergebnisse Mikael Blomkvist und der Zeitschrift Millennium zur Verfügung stellen will, werden Dag und seine Freundin ermordet. Auf der Tatwaffe befinden sich Lisbeths Fingerabdrücke. Auch Lisbeths Vormund Bjurman wird erschossen. Mikael glaubt nicht an Lisbeths Schuld und versucht sie zu finden. Lisbeth selbst versucht, sich zu verstecken und herauszufinden, was hier gespielt wird…
Immer noch spannend, immer noch düster, allerdings nicht ganz so dicht, wie der Vorgänger. Auch haben mir die Charaktere und die Schauplätze dort einen Zacken besser gefallen. Allerdings ist auch dieser Film immer noch sehr gute Krimikunst und sollte auf jeden Fall gesichtet werden, vor allem, wenn man den Vorgänger mochte. Denn an sich ist dieser Film nicht wirklich anders. Nur eben nicht ganz so genial, wie der Vorgänger.
Fazit: Pflichtprogramm für Thriller- und Krimifans. Und natürlich für die Fans des Vorgängers. Düster und Spannend.


G.I. Joe - Geheimauftrag Kobra
Originaltitel: G.I. Joe – Rise Of The Cobra
Jahr: 2009
Genre: Action
FSK: Ab 16


Die Spezialeinheit G.I. Joe muss gegen den Rüstungsunternehmer McCullen (Christopher Eccleston – 28 Days Later) vorgehen, der die Welt mittels Nano-Robotern ins Chaos stürzen will.
Neu bei der Einheit sind die Soldaten Duke (Channing Tatum – Der Adler Der Neunten Legion) und Ripcord (Marlon Wayans – Scarry Movie 1 und 2), die entweder keine Vor- oder Nachnamen zu besitzen scheinen. Die beiden verbindet mehr mit McCullens Organisation Kobra, als sie zu Beginn ahnen…
Geheimquartiere in der Wüste, Unterwasserbasen, Bösewichter mit Gesichtsmaske, futuristische Waffen, Ninjas…
Diesen ganzen Batzen geiler Schleiße fährt G.I. Joe auf. Und das schon in den ersten 20 Minuten!
Dazu gibt es noch Schwertkämpfe, Explosionen, eine rothaarige Schönheit im unsichtbar machenden Tarnanzug die gegen eine schwarzhaarige Dame im engen Lederoutfit kämpft, alles zerfressende Nanoroboter und die Klischeehaftesten Charakterentwicklungen und Charaktere.
Unter anderem auf der Seite der Joes: Der lustige Schwarze (Wayans), der schweigsame Ninja Snake Eyes (Ray Park – Star Wars: Episode 1), der harte, aber herzliche General (Dennis Quaid – Dragonheart) und Brendon Fraser schaut auch mal kurz rein, auf der Seite von Kobra den „Bruder“ des guten Ninjas (Lee Byung-Hun – I Saw The Devil), das Arschloch (Arnold Vosloo – Die Mumie 1 und 2), den wahnsinnigen Doktor (Joseph Gordon-Levitt – Inception) und so weiter und so fort.
Auf gut Deutsch: G.I. Joe ist ein neuzeitlicher Trashfilm mit sehr hohem Unterhaltungswert! Die Effekte schwanken erheblichst von gut über ganz nett bis hin zu „Wie konnte sowas in den fertigen Film gelangen?!“, seltsam, aber irgendwie passend…


Fazit: Temporeicher Krach-Wumms-Film. Stellenweise etwas lächerlich, und das nicht nur wegen so manchem Logigloch, aber auf jeden Fall Unterhaltsam!


Monsters VS. Aliens
Jahr: 2009
Genre: Sci Fi Animation
FSK: Ab 6


Es ist zum Haare raufen. Da will Susan nur ihre Hochzeit feiern, und wird von einem Meteoriten getroffen. Dadurch mutiert sie zur 15-Meter-Frau. Sofort wird sie vom Militär ruhig gestellt.
Sie erwacht in einer Geheimbasis und trifft dort auf den Kakerlaken-Menschen Dr. Kakerlake, den einäugigen, blauen und etwas ähm… geistig nicht so auf der Höhe seienden Schleimhaufen Bob, das Bindeglied zwischen Mensch und Fisch (What?) Missing Link und einer Riesenlarve namens Insektosaurus.
Der Meteorit, der für Susans enormes Wachstum verantwortlich ist, enthielt das Element Quantonium, und genau das will das Alien Gallaxhar haben. Es sendet einen Roboter auf die Erde und die vier Monster sollen gegen den außerirdischen Roboter kämpfen, der hinter Susan her ist…
Wem die Geschichte und Charaktere stellenweise bekannt vorkommen, wird dieses Gefühl öfters beim schauen haben; Monsters VS Aliens bietet familientaugliche Unterhaltung mit Zitaten aus dem B-Monster-Film. Insgesamt echt lustig, und dank der Charaktere auch für die kleinen geeignet. Die werden sich vor allem in den blauen Wackelpudding B.O.B. verlieben, aber auch Menschen über 7 werden ihren Spaß mit ihm und dem Rest des Films haben.
Gut gefallen hat mir z.B. eine Szene, in der das typische High-School-Pärchen die Roboterlandung entdeckt, nur, dass vom Charakter her die Rollen vertauscht sind, so ist das Mädel die mutige, die den verängstigten Kerl dank verstauchten Fuß tragen darf.
Fazit: Knuffig animierter Monster/Alien-Spaß für die ganze Familie.

Dienstag, 31. Januar 2012

Kurzreviews: Verblendung (2009), Captain America: The First Avenger, Conan – Der Zerstörer

Verblendung
Auch: Stieg Larsson: Verblendung
Originaltitel: Män som hatar kvinnor
Jahr: 2009
Genre: Krimi Thriller
FSK: Ab 16


Nachdem er einen Verleumdungsprozess verloren hat und deswegen bald drei Monate ins Gefängnis muss, nimmt der Journalist Mikael Blomkvist (Mikael Nyquist – Arn – Der Kreuzritter, Mission: Impossible – Phantom Protokoll) den Auftrag an, den ihm der Unternehmer Henrik Vanger (Sven-Bertil Taube – Die Rache Des Tanzlehrers, Arn – Der Kreuzritter )erteilt hat: Er soll den Mord an seiner Nichte Herriet untersuchen, welcher mehr als 40 Jahre her ist. Vanger vermutet, dass es ein Mitglied seiner eigenen Familie gewesen sein muss. Im Verlauf seiner Ermittlungen trifft Blomkvist auf die Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace – Bessere Zeiten, Sherlock Holmes: Spiel Im Schatten), welche ihm Spuren zukommen lässt. Beide versuchen nun gemeinsam herauszufinden, was vor 40 Jahren tatsächlich geschah…
Der auf den Romanen Stieg Larssons basierende Film ist eine rundum gelungene Sache. Die Story fesselt, die Figuren sind gut gezeichnet und die Schauspieler glaubwürdig, vor allem Noomi Rapace als Lisbeth. Die düstere Stimmung passt wie die Faust aufs Auge, denn ein „Feel-Good-Movie“ ist Verblendung mit Sicherheit nicht. Und auch nichts für schwache Gemüter, denn im Film geht es stellenweise richtig zur Sache. Vergewaltigung, Mord und Rache werden in diesem Film sehr grafisch dargestellt.
Fazit: Düsterer Kriminal-Thriller mit dichter Atmosphäre und einer großartigen Geschichte.


Captain America: The First Avenger
Jahr: 2011
Genre: Sci Fi Action
FSK: Ab 12


Es war einmal, in einem fernen Land, da wo die Sternchen und Streifen wohnen, zur Zeit des zweiten Weltkrieges, da lebte ein kleiner, schmächtiger Asthmatiker. Dieser Asthmatiker hieß Steve Rogers (Chris Evans, der schon als Menschliche Fackel bei den Fantastic Four zeigen dürfte, dass er zum Superhelden taugt) und wollte doch so gerne als Soldat für sein Land kämpfen. Allerdings wurde Steve immer wieder ausgemustert und so begab es sich, dass nach einer Weile ein Professor auf ihn aufmerksam wurde, der ihn einem Experiment unterzog, das aus ihm einen großen, muskelbepackten Super-Menschen machte. Von nun an nannte er sich Captain America, und durfte… nicht die Welt retten, sondern musste als Kriegsmaskottchen dienen. Als sich aber eine Bedrohung in Gestalt des Red Skull(Hugo Weaving – Matrix-Trilogie, Der Herr Der Ringe-Trilogie) manifestierte, scharte der Captain eine Handvoll Leute um sich, um das Böse zu bekämpfen…
Was soll ich euch sagen, werte Damen und Herren, dies Film hier ist unterhaltsam, fällt aber sonst nicht auf. Habt ihr keine Probleme mit nordischen Artefakten, die in den Händen von Rotschädeln zu Fukken Uber Waffen werden, und seit gewillt, euch über zwei Stunden eine Verherrlichung der Soldaten von den Vereinigten Staaten anzuschauen, so werdet ihr gut unterhalten. Und Vorfreude auf den kommenden Avengers Film wird er euch auch bescheren.
Fazit: Hochglanz B-Movie, der stellenweise etwas trashig daher kommt, aber gelungene Unterhaltung bietet. Nicht mehr, und nicht weniger.



Conan – Der Zerstörer
Originaltitel: Conan - The Destroyer
Jahr: 1984
Genre: Fantasy
FSK: Ab 16


Damit er seine Geliebte von den Toten wiederbekommt, lässt sich Conan (Arnold Schwarzenegger – Versprochen Ist Versprochen, Expendables 2) auf einen Handel mit Königin Taramis (Sarah Douglas - Caprona – Die Rückkehr der Dinosaurier, Return Of The Living Dead III) ein: Er soll Prinzessin Jehnna (Olivia d'Abo – Wayne’s World 2, Codename: Nina) auf der Suche nach einem magischen Diamanten unterstützen. Die beiden machen sich zusammen mit einem Dieb, einer Kriegerin, dem Zauberer Mako (Mako – Conan – Der Barbar, Highlander 3 – Die Legende) und Bombaata, Jehnnas Leibwächter auf den Weg in das Schloss von Toth-Amon, denn dort ist der Diamant untergebracht und der Zauberer wird ihn nicht kampflos hergeben…
Ich sag’s direkt: Conan – Der Barbar ist um Welten besser, als diese missglückte Fortsetzung. Zu bunt und zu billig, beinahe auf TV-Niveau, das ist dieser Film. Dazu kommen noch lächerliche Szenen (Conan versucht Jehnna betrunken, etwas Schwertkampf beizubringen und stellt sich dabei unglaublich dämlich an. Der Barbar haut dem Zerstörer spätestens jetzt aufs Maul) und bescheuerte Charaktere und Wesen (Die im Film auftauchenden Monster wirken nur eines: Lächerlich. Und passen zwar in diesen Film, aber im Barbaren hätten sie sehr… ähm… unpassend gewirkt).
Wo der Vorgänger nur etwas trashig daher kam, ist der vorliegende Film purer Trash. Das kann zwar unterhaltsam sein, nur als Fortsetzung versagt der Film vollkommen.
Fazit: Grausame Fortsetzung mit zu viel unfreiwilliger Komik und zu hohem Trash-Faktor. Als Barbaren-Trash halbwegs zu gebrauchen.

Samstag, 28. Januar 2012

Reviews: End Of Days – Nacht Ohne Morgen

End Of Days – Nacht Ohne Morgen
Jahr: 1999
Genre: Action Thriller
FSK: Ab 16


1999. Noch drei Tage bis zum Jahrtausendwechsel. Die Menschen bereiten sich auf eben diesen vor. In New York beispielsweise soll unter anderem bis zur Besinnungslosigkeit gefeiert werden.
Und was machen Gott und Jesus so? Man weiß es nicht, aber was der Teufel (Gabriel Byrne – Cool World, Ghost Ship) macht, dass wissen wir: Er sucht nach einem Mädel im Alter von zwanzig Jahren, um sie flachzulegen, damit sie den Antichrist gebären kann.
Allerdings muss es ein bestimmtes Mädchen sein, bei deren Geburt die Gestirne richtig standen: Christine York (Robin Tunney – Vertical Limit, Der Zodiac-Killer). Und wer soll’s verhindern? Natürlich Jerico Cane (Ahnuld Schwuazenegga – Terminator, Phantom Kommando, Conan Der Babar).


Der ist Sicherheitsmann und sollte einen Wall-Street-Banker beschützen, in dessen Körper sich Luzifer geflüchtet hat. Nachdem ein zungenloser Pfarrer versucht hat, den Banker zu erschießen, beginnt Jerico, zusammen mit Bobby (Kevin Pollak – Wayne‘s World 2, Hostage - Entführt), seinem Kollegen, Nachforschungen anzustellen. Im Verlauf derer finden sie Christine, doch der Teufel und seine Jünger sind ihnen dicht auf den Fersen, außerdem noch christliche Geistliche, welche den jüngsten Tag zu verhindern versuchen, indem sie Christine umbringen wollen…


So sieht’s also aus, wenn Schwarzenegger den Teufel jagt.
Düster und bei weitem nicht so trashig, wie in den 80ern, mit coolen Sprüchen wird nicht pausenlos um sich geworfen. Schwarzenegger schauspielert hier sogar! Naja, zumindest für seine Verhältnisse, aber er ist erträglich und wirkt dank kleiner Wampe und drei Tage Bart, tatsächlich glaubwürdig. Halbwegs. Teilweise. Naja.


Die restlichen Darsteller, spielen ganz gut, aber an keinen wird man sich nach diesem Film lange erinnern, außer an Gabriel Byrne, es macht dem Zuschauer Spaß, seine Auftritte mitzuerleben. Er spielt einen zynisch-sarkastischen Luzifer, der zum Teil auch recht bedrohlich erscheint.


Robin Tunney ist allerdings für die weibliche Hauptdarstellerin doch zu farblos, aber naja, der Film gehört Schwarzenegger und Byrne.
Was die Atmosphäre betrifft, muss ich sagen, sie gefällt. Schön düster und Schmutzig. Auch die übernatürlichen Elemente passen in diesen Film, auch wenn manche etwas billig wirken.
Das Erzähltempo stimmt in meinen Augen, und auch Härte wird gezeigt.
Insgesamt ein guter Film, den man allerdings nicht mit Arnies Filmen, wie Predator oder Red Heat vergleichen kann.


Fazit: Für Arnie-Fans halbwegs geeignet, wer auf ‘nen netten Mystery-Thriller steht, wird ganz gut unterhalten.

Freitag, 4. November 2011

Kurzreviews: Hatchet, Resident Evil: Apocalypse, Ninja Invasion

Hatchet
Jahr: 2007
Genre: Horror Kommödie
FSK: Ab 18


In den Sümpfen von New Orleans treibt der grässlich entstellte, untote Serienmörder Victor Crowley (Kane Hodder – Jason Vorhees in Freitag Der 13te Teil VII bis Jason X) sein Unwesen.
Ein paar Menschen sind auf einer Sumkpftour, als das Boot, in dem sie unterwegs sind, durch eine Unachtsamkeit des Fahrers versenkt wird. Nun muss die Gruppe versuchen, einen Weg aus den Sümpfen zu finden, ohne dass sie von Crowley umgebracht werden…
Richtig witzig ist dieser Film! Allerdings nicht auf eine Scarry Movie oder Die Nackte Kanone-Art. Der Film ist auch kein Gag-Feuerwerk, es kommen auch genug andere Momente. Spannung kommt stellenweise auch auf, allerdings wird diese nicht konstant gehalten, was meiner Meinung nach aber nicht schlimm ist. Die Darsteller sind zu einem Großteil recht gut, und die Sümpfe bei Nacht bieten eine gute Umgebung für den Film. Kurze Auftritte von Robert Englund (Nightmare On Elm Street-Reihe) und Tony Todd (Candyman-Reihe), viel Kunstblut und schöne Gore-Effekte runden den Film ab.
Fazit: Für Slasherfans auf jeden Fall sehenswert, wenn man kein Problem mit den komödiantischen Einlagen des Films hat.



Resident Evil: Apocalypse
Jahr: 2004
Genre: Horror Action
FSK: Ab 18


In Teil zwei der Resident Evil-Reihe gibt es von fast allem mehr: Mehr Action, etwas mehr blut, mehr Alice im Kampfmodus. Allerdings auch weniger Zombies. Dafür aber Nemesis, einer der beliebtesten Resi-Gegner. Die Geschichte spielt diesmal in der Stadt Racoon City, welche in Teil eins erwähnt wurde. Der T-Virus bricht aus, und die Stadt wird von Umbrella hermetisch abgeriegelt.
Nachdem Alice und Matt am Ende von Teil 1 von Umbrella geschnappt wurden, wurde an beiden herumexperimentiert: Alice bekam beinahe schon superkräfte, und aus Matt wurde ein von Umbrella ferngesteuertes, mit Minigun und Raketenwerfer ausgerüstetes Monstrum: Nemesis.
Im Verlauf des Films tut sich Alice unter anderem mit den aus dem Spielen bekannten Jill Valentine (Sienna Guillory - Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter, Tintenherz) und Carlos Olivera (Oded Fehr - Die Mumie, Die Mumie kehrt Zurück) zusammen. Gemeinsam suchen sie nach der Tochter des Umbrella-Wissenschaftlers Dr. Ashford, denn im Gegenzug zeigt der ihnen einen Weg aus der zombieverseuchten Stadt, und auch Nemesis ist hinter der Gruppe her…
Wer vorallem Resident Evil 3: Nemesis gespielt hat, wird einige der Schauplätze und Charaktere kennen, allerdings hat der Film ansonsten wenig mit den Spielen gemein, wer sich daran nicht stört, dürfte gut unterhalten werden. Die Richtung, die hier eingeschlagen wurde, aus nem Horrofilm mit Action-Einlagen wurde ein Action Film mit Horror-Elementen, passt meiner Meinung nach hervorragend zu der Reihe.
Fazit: In meinen Augen besser, als der gute erste Teil, wer kein Problem mit Action Filmen, welche sich Horror Elemente bedienen, hat, sollte Resident Evil: Apocalypse gesehen haben.



Ninja Invasion
Jahr: 1984
Genre: Martial Arts
FSK: Ab 16 (Geschnitten)


Japp, den hab ich tatsächlich nur geschnitten gesehen, zumindest glaube ich das. Ninja Invasion besteht zur einen Hälfte aus ‘nem alten Honkong-Film und zur anderen Hälfte aus neugedrehtem Material, somit kommen auch der blonde Hauptdarsteller und Ninjas zu einem Großteil überhaupt nicht vor.
Die Story ist absolut konfus, irgendwas von wegen Ninjas klauen 'nen Koffer, und ein Chinese zerkloppt 'ne Gangsterbande. Und ein blonder Agent mischt auch noch mit, der ist außerdem ein roter Ninja, was wohl ein Zeichen seiner Gefährlichkeit sein soll, der böse Ninja-Chef, welcher in ‘nem Tarnflecken-Kampfanzug mit rotem Stirnband rumläuft behauptet das zumindest.
Die Schnitte sind absolut erkennbar (Ich rede hier von dem Zusammenfügen zweier Filme, die nix miteinander zu tun haben) und Logik- und Plotlöcher von der Größe Chinas werden dadurch auch aufgetan. Allerdings sind von vornherein schon genug Löcher in den abstrusen Handlungen vorhanden. Seltsame Szenen gibt es zuhauf und der Film ist unsagbar billig.
Die Kampfszenen sind ebenfalls nicht der Rede wert.
Fazit: Stinklangweiliger und abstruser Ninja-Film mit wenig Ninjas.

Donnerstag, 3. November 2011

Review: RoboCop

RoboCop
Auch: RoboCop - Das Gesetz Der Zukunft
Jahr: 1987
Genre: Sci-Fi Action
FSK: SPIO/JK: strafrechtlich unbedenklich



Die Zukunft ist schmutzig, korrumpiert und kriminell. Die Stadt Detroit versinkt im Chaos, ein mächtiger Konzern namens Omni Consumer Products (OCP) hat unter anderem die Polizei aufgekauft, und massive Kürzungen betrieben.
Die Stimmung bei den Beamten ist gereizt: Ständig verliert jemand von ihnen ihr Leben, viele der Polizisten wollen streiken.
Um der sich immer weiter ausbreitenden Kriminalität Einhalt zu gebieten, und die Straßen für den zukünftigen Umbau der Stadt in „Delta City“, vorangetrieben von OCP, zu sichern, entscheiden sich eben jene, die Straßen mithilfe von Robotern sicherer zu machen, als bei einer Präsentation einer der OCP Mitarbeiter durch eine Fehlfunktion einer Maschine ums Leben kommt, weicht OCP auf ein anderes Projekt aus: Der Erschaffung eines Cyborg-Polizisten.


Als der Polizist Alex Murphey von brutalen Gangstern Förmlich in Stücke geschossen wird, hat OCP auch schon den richtigen Polizisten für ihr RoboCop-Projekt gefunden.
Nachdem dieser ohne Erinnerung und für seine früheren Kollegen unbekannte Cyborg seinen Polizeidienst antritt, scheint Murphy mit der Zeit von Erinnerungsfetzen geplagt zu werden.
Er begibt sich auf die Suche, nach seiner eigenen Identität und auch seine Mörder will RoboCop ins Gefängnis bringen…



Brutal, zynisch und recht satirisch kommt Paul Verhoevens Zukunftsversion daher. Er schafft es, einen unterhaltsamen Film, der selten albern wirkt (Wenn auch an manchen Effekten der Zahn der Zeit genagt hat), zu kreieren.
Das in dem Film gezeigte Detroit ist von seiner Atmosphäre und dem Aussehen ein schöner Seitenhieb auf das Arm-Reich-Verhältnis der (US) Gesellschaft. Genauso, wie die immer wieder zwischen durch gezeigten Nachrichten oder Werbespots schöne Gesellschaft- und Medienkritik und – satire beinhalten. Insgesamt ist der Look des Films nicht zu futuristisch, was dem Film gut zu Gesicht steht.


Besonders gut hat mir die Filmmusik gefallen, welche absolut passend ist, schöne Mischung aus Synthesizer und Orchester. Die Schauspieler sind gut, alle spielen ihre Rollen glaubwürdig, vor allem Peter Weller (Screamers – Tödliche Schreie, Bei Berührung Tod) als RoboCop / Alex Murphy und Kurtwood Smith (Rambo III, Fortress - Die Festung) als Broddicker, der Anführer der Verbrecher, die Murphy seiner Gliedmaßen und beinahe seines Lebens beraubten.
Was die Brutalität des Filmes anbelangt: Ja, er hat derbe Szenen, welche ich aber auch als Stilmittel von Verhoevens satirischer Gesellschaftskritik sehe.


Fazit: Ein Klassiker, den man sich als Sci-Fi und Action-Fan unbedingt zu Gemüte geführt haben sollte!

Ja, da freut sich der Kurtwood, wah?

Dienstag, 6. September 2011

Review: The 6th Day

The 6th Day
Jahr: 2000
Genre: Sci-Fi Action
FSK: Ab 16


OhmeinGott! Arnie wird geklont! Kann das ein Film aushalten, ohne vor Unglaublichkeit zu zerbersten?
Wir befinden uns in naher Zukunft. Das Klonen von Haustieren ist möglich und sogar erlaubt, doch das sogenannte „Sechste Tag-Gesetz“ (Bezieht sich auf die Christliche Mythologie. Am sechsten Tag hat laut der ja Gott den Menschen erschaffen.) verbietet das Klonen von Menschen…


Adam Gibson (Schwarzenegger), seines Zeichens Hubschrauberpilot, soll eigentlich den Geschäftsmann Michael Drucker (Tony Goldwyn – Freitag Der 13. Teil VI – Jason Lebt, Ghost – Nachricht von Sam, Last Samurai) auf einen Berg fliegen, allerdings tauscht er mit seinem Kollegen Hank (Michael Rapaport – Kiss Of Death, Deep Blue Sea, Hitch – Der Date Doktor) damit Adam noch ein Geschenk für seine Tochter kaufen und sich auf seine Geburtstagfeier vorbereiten kann.
Kurz nach der Landung scheint es so, als ob Hank und Mr. Drucker angegriffen werden.


Adam kommt inzwischen in einem Einkaufszentrum an und besorgt für seine Tochter eine „Sim-Pal“, eine interaktive Mädchenpuppe. Als er zuhause ankommt, findet er, dass er scheinbar schon da ist: Durch ein Fenster sieht er sich selbst auf seiner eigenen Geburtstagsparty!
Plötzlich sieht sich Adam den Angriffen von Auftragskillern ausgesetzt (Unter anderem Michael Rooker – Cliffhanger – Nur Die Starken Überleben, Die Ersatzkiller, Der Knochenjäger), sein Doubel hat ihn nicht gesehen, er ihn schon, also muss Adam verschwinden.
Während er vor seinen Häschern davon läuft, entdeckt Gibson eine Verschwörung, die weiter reicht, als er es sich jemals hätte träumen lassen…


OK, dass ich den Film mag, dürfte aufmerksamen Lesern schon bei meinem Review zu Total Recall aufgefallen sein.
Es ist zwar nicht der unglaubliche Hammer-Trash-Action-Film, aber er unterhält ziemlich gut.
Arnie spielt hier nicht die unaufhaltsame Kampfmaschine, sondern eher einen wehrhaften „Normalo“. Ein paar knackige Sprüche darf er natürlich auch von sich geben (Wobei er natürlich nicht solche Geschütze auffährt, wie noch in den 8oern), mit Feuerwaffen, Sprengstoff und seinen Fäusten kann er auch gut umgehen.
Die Nebendarsteller sind von unteres Mittelmaß bis hin zu sehr gut einzustufen, totalausfälle gibt es keine, am meisten hat mir Robert Duvall (Apoclypse Now, Apostel!, John Q – Verzweifelte Wut) als einer der wichtigsten Mitarbeiter von Drucker, Dr. Griffin Weir, gefallen, der einfach am überzeugendsten war.



Recht überzeugend ist auch die Welt der Zukunft gelungen. Eine Weiterentwicklung unserer Zeit, aber nicht technisch um Jahrhunderte, sondern eher ein paar Jahrzehnte voraus (Naja, teilweise zumindest, sowas ähnliches, wie Laserwaffen gibt es unter anderem auch).
Die Effekte sind weder das Beste, noch das schlechteste, was ich je gesehen habe. Zumindest sind die meisten recht ordentlich.
Die Action wird niemanden vom Hocker hauen, aber langweilig ist der Film auch nicht.


Fazit: Was ich mit immer anderen Worten eigentlich schon die ganze Zeit schreibe trifft den Nagel auf den Kopf: Mittelmäßiger, aber recht unterhaltsamer Film, wenn man nicht zu viel erwartet ist er sogar ganz gut.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Kurzreviews: Ex Drummer, Resident Evil, Schrei Lauter!!!

Ex Drummer
Jahr: 2007
Genre: Drama
FSK: Ab 16


Und wieder so ein Film, der einem mit Anlauf in die Eier tritt.
Der Film um einen erfolgreichen Buchautor, der von drei mehr oder weniger behinderten gefragt wird, ob er den Drummer in ihrer Band geben will, ist furchtbar intensiv, schmutzig, widerlich und absolut großartig!
Einen wirklichen Sympathieträger gibt es den ganzen Film über nicht, weder der arrogante Buchautor Dries, für den das Aushelfen in der Band einem Abstieg eines Gottes in die Unterwelt gleichkommt, der intrigiert, zerstört, manipuliert, Gott spielt; noch einer der drei Behinderten, ein lispelnder Sänger, der Frauen mit Backsteinen zusammenschlägt, ein Gitarrist mit steifen Arm, dessen irrer Vater von ihm und seiner glatzköpfigen Mutter auf dem Dachboden mit einer Zwangsjacke gefesselt gehalten wird, noch der taube Bassist, der seine Frau und seine Tochter in einer Wohnung, die einer Mülldeponie gleicht, dahinvegetieren lässt.
Ganz zum Schluss des Films werden einem die Ausmaße bewusst, die Ausmaße des Leids, welches zum Großteil von Dries geschaffen wurde, das Ausmaß des Kontrastes, wenn Dries in seinem Luxusapartment mit seiner schönen Frau schläft, während die „Asozialen-Welt“ der drei „gehandicapten“ in einem Meer von Elend und Brutalität versinkt.
Fazit: Großartiger Hardcore/Rock/Punk-Soundtrack (Unter anderem von Millionaire, Mogwai und Arno), unglaublich dreckige, intensive Bilder und eine Geschichte, die man so schnell nicht aus dem Kopf bekommt machen den Film zu einem, denn man als Interessierter gesehen haben sollte.



Resident Evil
Jahr: 2002
Genre: Action Horror
FSK: Ab 16


Ein unbekannter stielt im Hive, einem Geheimlabor, Proben und Gegenmittel eines Virus. Um seine Spuren zu verwischen setzt er den Virus auf seiner Flucht frei. Die Person scheint entkommen zu können und ein Abwehrmechanismus beginnt unter anderem damit, die Labore zu fluten und die Ausgänge zu verschließen, außerdem lässt der Computer ein Gas austreten, welches zu Bewusstlosigkeit führt…
Alice (Milla Jovovich) erwacht in ihrer Badewanne. Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Die Frau hat sich gerade angezogen und will die Villa, in der sie scheinbar wohnt erkunden, als zuerst jemand, der sich als Polizist ausgibt, und direkt danach eine Spezialeinheit (Unter anderem Michelle Rodriguez) in die Villa eindringen.
Der Anführer der Spezialeinheit erzählt, dass sie und ihr Scheinehemann als Wächter eines Eingangs in ein geheimes Forschungslabor dienen, dessen Eingang sich unter der Villa befindet.
In dem Labor, unterhalten von der Umbrella Corporation, hat die künstliche Intelligenz mit Namen Red Queen die Kontrolle übernommen und die Wissenschaftler getötet. Die Spezialeinheit der Umbrella Corporation soll nachsehen, weshalb Red Queen so reagierte und sie abschalten.
Die Wissenschaftler arbeiteten unter anderem an dem T-Virus, der in der Lage ist, totes Gewebe zu reanimieren, damit also Menschen (Und Tiere) in Zombies zu verwandeln.
Nachdem man Spence, Alices Scheinehemann der ebenfalls an Amnesie leidet, gefunden hat, macht man sich auf den Weg in den Hive, doch nicht nur Zombies und Red Queen sind eine Gefahr…
Diese Verfilmung des gleichnamigen Videospiels gefällt mir außerordentlich gut!
Es kommt etwas Spannung auf, der Soundrack passt gut und die Schauspieler sind nicht überragend, stören aber auch nicht. Im Gegensatz zu seinen Fortsetzungen hat Resident Evil tatsächlich noch etwas von einem Horror Film, klar, mit viel Action, diese passt aber gut. Und die Vorstellung eines mächtigen Konzerns, der geheime Labore unterhält, in denen es um Forschungen geht, die als absolut illegal bezeichnet werden können, ist einfach ein guter und beunruhigender (Wenn auch unorigineller) Ausgangspunkt für einen Horror Film.
Fazit: Für die Geschichte und viele Schauspieler wird es keine Preise geregnet haben, dennoch hat der Film keine Längen, gute Action und eine coole bis gruselige Atmosphäre.



Schrei Lauter!!!
Originaltitel: Decampitatet
Jahr: 1998
Genre: Splatter Komödie
FSK: SPIO/JK: strafrechtlich unbedenklich


Wald. Gruppe von Menschen. Und ein Mörder. Ein unheimlich fröhlicher Mörder. Und unsagbar dämliche Opfer. Flacher Humor und billige Effekte. Schrei Lauter!!! Beinhaltet all das.
Aber: Er unterhält! Denn er hat Charme und ist grundsympathisch. Bescheuert hoch Zehn und unheimlich billig (Troma hatten die Finger im Spiel), blutig aber dennoch amüsant. Klar, wird der Film alleine geschaut, ist er nicht so der Brüller, dafür gewinnt der Film mit jeden weiteren Zuschauer und Bier an Unterhaltsamkeit! Der Typische Party-Film eben.
Die „Schauspieler“, falls man sie denn als solche bezeichnen will, betreiben Overacting, als hinge ihr Leben davon ab und lassen dämlichlustige Sprüche los, dass es für Trashfans eine wahre Freude ist!
Die Mordszenen sind sehr kreativ, unter anderem werden Körperteile per Angel abgerissen (Diese bleibt aber an der Wange hängen! Klar, Schulter oder Ohr, alles nicht so „stabil“ wie die Wange…) außerdem bekommt jemand einen Zapfhahn in den Bauch gerammt!
Fazit: Unsagbar dämlicher, höchst amüsanter Funsplatter! Besorgt euch Mitseher und viel, viel Bier! Prost!

Sonntag, 20. März 2011

Review: Steven Seagal's The Keeper

Steven Seagal’s The Keeper
Auch: The Keeper
Jahr: 2009
Genre: Action
FSK: Ab 18


Roland Sallinger (Pfannekuchenmann Steven Seagal) ist ein Cop der ehrlichen Sorte: Als sein Partner 2 Millionen Dollares „verschwinden“ lassen will, will er nicht mitmachen, und fängt sich ein paar Kugeln ein. Sein Partner denkt, er sei tot, doch noch im Krankenhaus beweist Roland ihm das Gegenteil.


Nachdem sein Partner also Geschichte ist und Roland sich wieder in „Form“ trainiert hat, wird er von seinen Vorgesetzten in den Ruhestand geschickt.
Rein zufällig ruft in genau diesem Augenblick 'n alter Kumpel vom Rolli, Connor Wells (Stephan DuVall), aus Texas an (ja, das ist da, wo das Eichhörnchen aus dieser Schwamm-Serie herkommt).
Dessen Tochter, Nikita (Liezl Carstens), wurde beinahe von Unbekannten entführt, dabei ging ihr Leibwächter hops und Roland soll's richten. Da der ja gerade Unmengen an Zeit hat, hockt er sich in nen Flieger nach Texas. Als neuer Leibwächter der verwöhnten Tochter und als neuer Sicherheits-Chef nimmt Roland einen Haufen Veränderungen vor.


Nach und nach wächst Nikitas Respekt vor Roland und die beiden fangen an, sich anzufreunden (Unglaublich, ich weiß. Normalerweise treten in den neuen Seagal Filmen an dieser Stelle irgendwelche blutjungen Frauen als Love Interest für Seagal auf. Hier allerdings nicht!), doch dann schaffen es die Unbekannten doch noch, Nikita zu entführen.
Schon bald stellt sich heraus, dass Jason Cross (Luce Rains), ein ehemaliger Geschäftspartner Connors, dessen Tochter entführt hat, und das Nikitas „Freund“ Mason (Arron Shiver) ebenfalls mit drin hängt.



The Keeper aus dem Jahre 2009 macht Spaß! Dafür sorgt unter anderem der Schauplatz, das Sonnige Texas. Keine miefigen Ostblock-Sets, und das lässt den Film schon 'ne ganze Ecke teurer, als z.B. The Foreigner – Der Fremde (2003) wirken. Steven Seagal kann natürlich noch immer nicht schauspielern, aber er scheint Lust auf diesen Film gehabt zu haben, den er auch mitschrieb und –produzierte.


Seine Schießereien sind gut gemacht und seine Kämpfe meist kurz und schmerzvoll. Gerade die Szene, in der die unschuldige Cousine des Chauffeurs Manuelo (Johnny Hector), von zwei Halbstarken bedroht wird, treibt jedem Seagal-Fan die Freudentränen in die Augen. Da werden Arme verdreht und die bösen Buben schön verbal gedemütigt („Ich sag dir mal was: Wenn jemand mit 'nem Messer auf mich los geht, bring ich ihn um. Aber ich hab noch 'ne Regel: Ich töte keine Kinder. Welche Regel soll ich befolgen?“ „Keine Kinder töten!“) und Seagal darf mit 'nem Messer werfen, wunderbar.
Der Rest des Casts fällt nicht sonderlich auf, bis auf Steph DuVall, der den besorgten Vater gut verkörpert.


Fazit: Guter Seagal-Klopper für zwischendurch, mit schöner Location und guten, aber nicht allzu zahlreichen Kämpfen und Schießereien.
Ach ja, und in einer Szene gibt‘s die Brüste von Angela Serrano zu sehen (Wer auch immer das ist):

Dienstag, 4. Januar 2011

Kurzreviews: Irreversibel, Megamind, Death Race

Irreversibel
Originaltitel: Irréversible
Jahr: 2002
Genre: Thriller Drama



Es gibt Filme, die tun beim zusehen körperlich weh. Irreversibel ist so ein Film. Selten hat ein Film solch Schmerzen hervorgerufen. Ich werde an dieser Stelle nichts über die Story verraten. Am besten, man schaut keinen Trailer, liest nicht den Klapptext der DVD und sucht nicht nach weiteren Reviews. Irreversibel muss einen kalt erwischen. Dieser Film ist keinesfalls was für schwache Nerven. Es werden verstörende und realistische Bilder gezeigt. Vergesst Hostel oder Saw. Dieser Film (Nein, er geht Inhaltlich nicht mal ansatzweise in die Richtung der Beiden) wird euch auch nach dem Abspann nicht loslassen.
Die Darsteller (Unter anderem Monica Belucci) sind großartig, die Kameraführung passt perfekt zu den Szenen (Am Anfang ist sie sehr verwackelt, was sich aber im Laufe des Films legt.). Was erstaunlich ist: Es scheint so, als gäbe es in den einzelnen Szenen keinerlei Schnitte!
Fazit: Ein guter Film. Nicht großartig, aber gut. Ein Film, den man so schnell nicht mehr vergisst. Ein Film, der weh tut.


Megamind
Jahr: 2010
Genre: Animation/Komödie
FSK: Ab 6




Nun zu einem lustigeren Film: Megamind! Der Film um den blauen Riesenschädel, welcher, nachdem er es scheinbar endlich geschafft hat, seinen Rivalen seit dem Säuglingsalter (Wirklich war! Unter anderem verliert Megaminds Rettungskapsel das Rennen auf die Erde und in ein reiches Elternhaus gegen Metro Mans Rettungskapsel! Wundervolle Szene.), Metroman zu besiegen, merkt, dass ihm sein Leben ohne Gegner fad erscheint, gefällt mir wirklich sehr gut!
Die Gags sitzen wirklich punktgenau, die Animationen sind lebendig und charmant und auch in seinen ernsten bis düsteren Momenten funktioniert der Film wunderbar!
Die Deutschen Synchronsprecher machen einen echt guten Job. Bastian Pastewka (Megamind), Oliver Kalkofe (Minion), Oliver Welke (Metro Man) und Sophia Thomalla (Roxanne) hören sich in diesem Film wirklich nicht übel an, vor allem Pastewkas Leistung weiß zu gefallen.
Fazit: Wunderbarer Film, witzig und gut gemacht. Ein Film für die ganze Familie.


Death Race
Jahr: 2008
Genre: Action
FSK: Ab 18



Karren, Mietzen, Explosionen, Jason Statham und Robin Shou mit Glatze! Das alles (Und kein Bisschen mehr) bietet Death Race aus dem Jahre 2008. Statham spielt die Hauptrolle, einen Ex-Rennfahrer, welchem der Mord an seine Frau angehängt wird. Nach sechs Monaten wird er nach Terminal Island verlegt, wo die Gefängnisdirektorin (Joan Allen – Im Körper Des Feindes, Die Nebel Von Avalon, Die Bourne Verschwörung) tödliche Autorennen austragen lässt, welche ins Internet übertragen werden. Da der Star, der durch die vielen Unfälle während der Rennen komplett entstellte und deshalb immer eine Maske tragende „Frankenstein“, von der Öffentlichkeit und zum Großteil auch von den Gefängnisinsassen unbemerkt, nach seinem letzten Rennen schlussendlich doch den Löffel abgab, soll unser Jason rann. Wer fünf Rennen gewonnen hat, wird nämlich frei gelassen. Und Frankenstein hatte schon vier Siege errungen. Wenn unser Hauptdarsteller also nur eins der Drei-Etappen-Rennen gewinnt, wäre er ein freier Mann.
Er nimmt an, und die Rennen haben es wirklich in sich. Schöne Explosionen und Tode, fiese Fallen und coole Stunts sind an der Tagesordnung. Der Film ist übrigens ein Remake von Frankensteins Todesrennen von 1975 mit Sylvester Stallone und David Carradine.
Fazit: Hervorragender Edel-Trash. Unterhaltsam, schnell, laut.

Dienstag, 30. November 2010

Review: Godzilla: Final Wars

Godzilla: Final Wars
Originaltitel: Gojira: Final Wars
Jahr: 2004
Genre: Sci Fi Action
FSK: Ab 16



Godzilla: Final Wars ist angeblich der letzte Teil der Reihe, die 1954 begann. Ich fänd’s schade, denn mir haben die Filme fast immer gut gefallen. Auch Final Wars gefällt mir echt gut.



Zur Geschichte: In naher Zukunft wurde (Paradoxon! Ich bleibe allerdings auch hier in der Vergangenheitsform) eine Spezialeinheit, bestehend aus Mutanten, also Japanern mit der Kraft des Drahtseils und der Computeranimation + ein wenig Kampfsport, gegründet, um gegen die vermehrt auftretenden Monsterangriffe vorzugehen. Eines schönen Tages, man kloppt sich Weltweit grad mit Ebirah, Anguirus usw., erscheinen Japaner mit Billig-Mänteln und seltsamen Sonnenbrillen geheimnisvolle Außerirdische und beamen die Monster fort.



Sie stellen sich zwar als Freunde der Erde dar, aber spätestens, als ihr General den amtierenden Anführer vor laufender Kamera tötet und auch die Monster, welche die Aliens fernsteuern, wieder frei lässt, sind alle Zweifel beseitigt: Die Aliens sind der Erde feindlich gesinnt.
Osaki, ein Mutant, und seine Begleiter, unter anderem die Reporterin Miyuki, auf die er während ihrer Forschungen über das mumifizierte Monster Gigan aufpassen sollte, und Gordon, Captain der Gotengo, einem Schiff der Erd-Verteidigung, sehen nur noch einen Weg, die Monster und die Aliens zu vernichten:
Godzilla, König der Monster, welcher vor Jahren von der Gotengo im ewigen Eis eingeschlossen wurde, muss befreit werden, damit er sich der Monster annimmt…



PARTYFILM! Das beschreibt diesen Film echt gut. Monster, soweit das Auge reicht, alte, neue und Variationen! Godzilla kämpft sich nacheinander durch die Horden an Monster, unter anderem Kämpft er in Sidney gegen den Roland Emmerich-Godzilla (Und macht ihn innerhalb kürzester Zeit platt!) und auch die menschlichen Charaktere bleiben einem im Gedächtnis, Don Frye als Captain Gordon zum Bleistift ist echt cool.



Die Action kommt in diesem Monsterspektakel auf keinen Fall zu kurz, egal, ob nun Godzilla gegen z.B. Rodan, König Seesa und Anguirus gleichzeitig kämpft, oder ob die Menschen mit Feuerwaffen, Kampfsport oder Katanas gegen die Eindringlinge aus dem Weltraum vorgehen, es macht einen Heiden-Spaß, dabei zuzusehen. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen, unter anderem das Godzilla-Theme hört sich prächtig an.
Einzig die Szenen mit dem Minigodzilla Minilla wirken deplatziert.
Die Effekte sind echt ordentlich, egal, ob Pyro- oder Monstereffekte: Natürlich sehen sie ein wenig billig aus, aber so muss ein Godzilla Film eben sein!



Fazit: Mächtiges Monster-Mash-Movie und eine Party-Trash-Granate, die wunderbar unterhält.



Good Bye Godzie!