Ex Drummer
Jahr: 2007
Genre: Drama
FSK: Ab 16
Und wieder so ein Film, der einem mit Anlauf in die Eier tritt.
Der Film um einen erfolgreichen Buchautor, der von drei mehr oder weniger behinderten gefragt wird, ob er den Drummer in ihrer Band geben will, ist furchtbar intensiv, schmutzig, widerlich und absolut großartig!
Einen wirklichen Sympathieträger gibt es den ganzen Film über nicht, weder der arrogante Buchautor Dries, für den das Aushelfen in der Band einem Abstieg eines Gottes in die Unterwelt gleichkommt, der intrigiert, zerstört, manipuliert, Gott spielt; noch einer der drei Behinderten, ein lispelnder Sänger, der Frauen mit Backsteinen zusammenschlägt, ein Gitarrist mit steifen Arm, dessen irrer Vater von ihm und seiner glatzköpfigen Mutter auf dem Dachboden mit einer Zwangsjacke gefesselt gehalten wird, noch der taube Bassist, der seine Frau und seine Tochter in einer Wohnung, die einer Mülldeponie gleicht, dahinvegetieren lässt.
Ganz zum Schluss des Films werden einem die Ausmaße bewusst, die Ausmaße des Leids, welches zum Großteil von Dries geschaffen wurde, das Ausmaß des Kontrastes, wenn Dries in seinem Luxusapartment mit seiner schönen Frau schläft, während die „Asozialen-Welt“ der drei „gehandicapten“ in einem Meer von Elend und Brutalität versinkt.
Fazit: Großartiger Hardcore/Rock/Punk-Soundtrack (Unter anderem von Millionaire, Mogwai und Arno), unglaublich dreckige, intensive Bilder und eine Geschichte, die man so schnell nicht aus dem Kopf bekommt machen den Film zu einem, denn man als Interessierter gesehen haben sollte.
Resident Evil
Jahr: 2002
Genre: Action Horror
FSK: Ab 16
Ein unbekannter stielt im Hive, einem Geheimlabor, Proben und Gegenmittel eines Virus. Um seine Spuren zu verwischen setzt er den Virus auf seiner Flucht frei. Die Person scheint entkommen zu können und ein Abwehrmechanismus beginnt unter anderem damit, die Labore zu fluten und die Ausgänge zu verschließen, außerdem lässt der Computer ein Gas austreten, welches zu Bewusstlosigkeit führt…
Alice (Milla Jovovich) erwacht in ihrer Badewanne. Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Die Frau hat sich gerade angezogen und will die Villa, in der sie scheinbar wohnt erkunden, als zuerst jemand, der sich als Polizist ausgibt, und direkt danach eine Spezialeinheit (Unter anderem Michelle Rodriguez) in die Villa eindringen.
Der Anführer der Spezialeinheit erzählt, dass sie und ihr Scheinehemann als Wächter eines Eingangs in ein geheimes Forschungslabor dienen, dessen Eingang sich unter der Villa befindet.
In dem Labor, unterhalten von der Umbrella Corporation, hat die künstliche Intelligenz mit Namen Red Queen die Kontrolle übernommen und die Wissenschaftler getötet. Die Spezialeinheit der Umbrella Corporation soll nachsehen, weshalb Red Queen so reagierte und sie abschalten.
Die Wissenschaftler arbeiteten unter anderem an dem T-Virus, der in der Lage ist, totes Gewebe zu reanimieren, damit also Menschen (Und Tiere) in Zombies zu verwandeln.
Nachdem man Spence, Alices Scheinehemann der ebenfalls an Amnesie leidet, gefunden hat, macht man sich auf den Weg in den Hive, doch nicht nur Zombies und Red Queen sind eine Gefahr…
Diese Verfilmung des gleichnamigen Videospiels gefällt mir außerordentlich gut!
Es kommt etwas Spannung auf, der Soundrack passt gut und die Schauspieler sind nicht überragend, stören aber auch nicht. Im Gegensatz zu seinen Fortsetzungen hat Resident Evil tatsächlich noch etwas von einem Horror Film, klar, mit viel Action, diese passt aber gut. Und die Vorstellung eines mächtigen Konzerns, der geheime Labore unterhält, in denen es um Forschungen geht, die als absolut illegal bezeichnet werden können, ist einfach ein guter und beunruhigender (Wenn auch unorigineller) Ausgangspunkt für einen Horror Film.
Fazit: Für die Geschichte und viele Schauspieler wird es keine Preise geregnet haben, dennoch hat der Film keine Längen, gute Action und eine coole bis gruselige Atmosphäre.
Schrei Lauter!!!
Originaltitel: Decampitatet
Jahr: 1998
Genre: Splatter Komödie
FSK: SPIO/JK: strafrechtlich unbedenklich
Wald. Gruppe von Menschen. Und ein Mörder. Ein unheimlich fröhlicher Mörder. Und unsagbar dämliche Opfer. Flacher Humor und billige Effekte. Schrei Lauter!!! Beinhaltet all das.
Aber: Er unterhält! Denn er hat Charme und ist grundsympathisch. Bescheuert hoch Zehn und unheimlich billig (Troma hatten die Finger im Spiel), blutig aber dennoch amüsant. Klar, wird der Film alleine geschaut, ist er nicht so der Brüller, dafür gewinnt der Film mit jeden weiteren Zuschauer und Bier an Unterhaltsamkeit! Der Typische Party-Film eben.
Die „Schauspieler“, falls man sie denn als solche bezeichnen will, betreiben Overacting, als hinge ihr Leben davon ab und lassen dämlichlustige Sprüche los, dass es für Trashfans eine wahre Freude ist!
Die Mordszenen sind sehr kreativ, unter anderem werden Körperteile per Angel abgerissen (Diese bleibt aber an der Wange hängen! Klar, Schulter oder Ohr, alles nicht so „stabil“ wie die Wange…) außerdem bekommt jemand einen Zapfhahn in den Bauch gerammt!
Fazit: Unsagbar dämlicher, höchst amüsanter Funsplatter! Besorgt euch Mitseher und viel, viel Bier! Prost!
Mittwoch, 8. Juni 2011
Samstag, 23. April 2011
Review: Die Simpsons - Der Film
Die Simpsons – Der Film
Originaltitel: The Simpsons – Movie
Jahr: 2007
Genre: Zeichentrick Komödie
FSK: Ab 6
WHOOHOO!! Willkommen in Springfield, US of A, Heimat der Simpsons!
Und dort gibt es Ärger, nachdem Homer Schweinedung in den total verdreckten Lake Springfield geschüttet hat. Die Environmental Protection Agency, kurz EPA, beschließt daraufhin Springfield unter einer Glaskuppel einzuschließen. Der Chef der EPA, Russ Cargill hat den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Arnold Schwarzenegger (Der leider nicht von unserem Lieblingsösterreicher gesprochen wird.) überzeugen können, diesen Plan zu bewilligen. Der hat diesem Plan aber aus nur Zufall zugestimmt („Ich habe eine Vorauswahl getroffen. Hier sind fünf undenkbare Alternativen. Jede wird schreckliches Elend herbeiführen…" „I nehm die Nummer Drei!").
Als die Bewohner Springfields herausfinden, dass das alles Homers Schuld ist, wollen sie ihm an den Kragen, doch die Simpsons können durch ein Erdloch aus der Stadt verschwinden. Homer gewinnt auf einem Jahrmarkt einen Jeep, mit dem die Familie nach Alaska auswandern will…
Also, das Thema des Filmes, der Umweltschutz, ist auch für die Simpsons nicht neu, das stimmt, aber dennoch ist der Film nicht nur eine überlange Simpsons-Episode. Dafür sorgen schon die animierten Hintergründe, welche den Film sehr gut aussehen lassen. Insgesamt sehen die Zeichnungen sehr gut aus, die Farben sind kräftig und klar, auch die Synchro ist sehr gut, jeder Charakter der Serie hat seine Serienstimme. Die Gags zünden eigentlich immer, ab und zu musste ich wirklich herzhaft lachen, z.B. als Cargill seine Wachen rund um die Kuppel aufstellen wollte und von einem Soldaten bescheinigt bekommt, vor Macht verrückt geworden zu sein. Cargill antwortet darauf nur: „Natürlich! Haben Sie schon mal versucht, ohne Macht verrückt zu werden? Das ist langweilig, niemand hört einem zu!"
Allerdings haben mir Ralphs Auftritte nicht wirklich gefallen. Er ist einer meiner Lieblinge und hätte so schöne Szenen haben können. Aber, naja, das ist wirklich nur ein kleiner Minuspunkt.
Schöne Anspielungen und Gastauftritte (Z.B. Green Day mit einer Titanic-Anspielung) sind auch dabei, genauso, wie bissige Dialoge und der gute alte Homer-Slapstick. Also gibt’s eigentlich für jeden Simpsons-Fan etwas.
Kurz wird auch ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt, das ist aber weder schlecht, noch störend.
Natürlich muss angemerkt werden, dass der jahrelange Simpsons-Fan etwas zu hohe Erwartungen an den Film haben wird, die er nicht ganz erfüllen kann, dafür ist das Grundthema nicht originell genug.
Dennoch macht der Film viel Spaß!
Fazit: Ein Muss für Simpsons-Fans, nur erwartet nicht zu viel!
Originaltitel: The Simpsons – Movie
Jahr: 2007
Genre: Zeichentrick Komödie
FSK: Ab 6
WHOOHOO!! Willkommen in Springfield, US of A, Heimat der Simpsons!
Und dort gibt es Ärger, nachdem Homer Schweinedung in den total verdreckten Lake Springfield geschüttet hat. Die Environmental Protection Agency, kurz EPA, beschließt daraufhin Springfield unter einer Glaskuppel einzuschließen. Der Chef der EPA, Russ Cargill hat den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Arnold Schwarzenegger (Der leider nicht von unserem Lieblingsösterreicher gesprochen wird.) überzeugen können, diesen Plan zu bewilligen. Der hat diesem Plan aber aus nur Zufall zugestimmt („Ich habe eine Vorauswahl getroffen. Hier sind fünf undenkbare Alternativen. Jede wird schreckliches Elend herbeiführen…" „I nehm die Nummer Drei!").
Als die Bewohner Springfields herausfinden, dass das alles Homers Schuld ist, wollen sie ihm an den Kragen, doch die Simpsons können durch ein Erdloch aus der Stadt verschwinden. Homer gewinnt auf einem Jahrmarkt einen Jeep, mit dem die Familie nach Alaska auswandern will…
Also, das Thema des Filmes, der Umweltschutz, ist auch für die Simpsons nicht neu, das stimmt, aber dennoch ist der Film nicht nur eine überlange Simpsons-Episode. Dafür sorgen schon die animierten Hintergründe, welche den Film sehr gut aussehen lassen. Insgesamt sehen die Zeichnungen sehr gut aus, die Farben sind kräftig und klar, auch die Synchro ist sehr gut, jeder Charakter der Serie hat seine Serienstimme. Die Gags zünden eigentlich immer, ab und zu musste ich wirklich herzhaft lachen, z.B. als Cargill seine Wachen rund um die Kuppel aufstellen wollte und von einem Soldaten bescheinigt bekommt, vor Macht verrückt geworden zu sein. Cargill antwortet darauf nur: „Natürlich! Haben Sie schon mal versucht, ohne Macht verrückt zu werden? Das ist langweilig, niemand hört einem zu!"
Allerdings haben mir Ralphs Auftritte nicht wirklich gefallen. Er ist einer meiner Lieblinge und hätte so schöne Szenen haben können. Aber, naja, das ist wirklich nur ein kleiner Minuspunkt.
Schöne Anspielungen und Gastauftritte (Z.B. Green Day mit einer Titanic-Anspielung) sind auch dabei, genauso, wie bissige Dialoge und der gute alte Homer-Slapstick. Also gibt’s eigentlich für jeden Simpsons-Fan etwas.
Kurz wird auch ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt, das ist aber weder schlecht, noch störend.
Natürlich muss angemerkt werden, dass der jahrelange Simpsons-Fan etwas zu hohe Erwartungen an den Film haben wird, die er nicht ganz erfüllen kann, dafür ist das Grundthema nicht originell genug.
Dennoch macht der Film viel Spaß!
Fazit: Ein Muss für Simpsons-Fans, nur erwartet nicht zu viel!
Mittwoch, 6. April 2011
Einjähriges!
WHOOHOO! Am 6.04. 2010, also genau vor einem Jahr ist dieser Blog online gegangen!
*trööööt*
Ein Jahr vorbei… hm… ich hoffe, dass dieses Jahr euch, den Lesern dieses Machwerks, gut bekam, mir war’s bekömlich. Sowohl privat, als auch Filmmäßig wars echt gut. Wobei ich natürlich anmerken muss, dass „Filmtechnisch“ bei mir eher was mit den während dieses Jahres gesehenden Filmen zu tun hat, da ich kein großer Kinogänger bin. Und Neuveröffentlichungen auf DVD schau ich mir auch nicht übermäßig an. Somit habe ich keine Ahung, wie das Filmjahr war. Aber naja, man kann nicht alles haben.
So! Zum Einjährigen veröffentlich ich mal n paar Statistiken, da ich das bei anderen Blogs immer recht interessant fand:
Seitenaufrufe gesamt 9.247 (Ich find das toll! Vielen Dank an jeden einzelnen meiner Leser!)
Deutschland 7.524
Österreich 603
Schweiz 529
Vereinigte Staaten 161
Niederlande 36
Brasilien 28
Vereinigtes Königreich 25
Russische Föderation 21
Japan 20
Italien 19
OK, da sind interessante Länder dabei. Japan, Russland, Italien… Jut, warum nicht?
Macintosh 422 (4%)
Other Unix 91 (<1%)
iPhone 39 (<1%)
Windows NT 6.1 26 (<1%)
iPod 24 (<1%)
iPad 21 (<1%)
PLAYSTATION 3 17 (<1%)
PlayStation Portable 14 (<1%)
Linux 9 (<1%)
534 Seitenaufrufe
Review: Machete
341 Seitenaufrufe
Kurzreviews: Punisher: War Zone, Zu Warriors, News Movie
277 Seitenaufrufe
Review: Das Ding Aus Einer Anderen Welt
1 Kommentar 258 Seitenaufrufe
Review: Tekken
190 Seitenaufrufe
Review: Story Of Ricky
156 Seitenaufrufe
Review: Haus Der 1000 Leichen
122 Seitenaufrufe
Review: Freitag Der 13. (2009) (Killer Cut)
114 Seitenaufrufe
Review: John Rambo
99 Seitenaufrufe
Review: Fire & Ice - The Dragon Chronicles
76 Seitenaufrufe
Dass Fire & Ice in so einer Liste auftaucht… liegts an den Film, oder an meinem Review?
avatar aufbruch nach pandora 99
news movie 60
tiwaz ecke 37
300 krieger 25
avatar aufbruch nach pandora bilder 21
gorats vergeltung 16
bilder avatar aufbruch nach pandora 12
don johnson machete 9
tiwaz-ecke.blogspot.com 9
bilder von avatar aufbruch nach pandora 7
Was zur Hölle ist ein Gorat? Und wie kann man dabei meine Seite finden?
Zum Schluss danke ich all meinen Lesern fürs Lesen, Kommentieren (Ob nun im Schreikarton oder unter den Beiträgen. Ihr dürft gerne öfters kommentieren, ne Anmeldung ist nicht erforderlich), Zeigen und Verlinken (Besonders an dompathug.blogspot.com und die Trash Academy geht mein Dank!)! Für euch mach ich das alles (Und weils mir Spaß macht.)!
An dompathug.blogspot.com und die Trash Academy geht mein Dank natürlich auch für die Reviews, dank denen ich schön viel Zeit vergeudet, und neue Filme kennen gelernt habe. Genau aus selbigen Grunde bedank ich mich auch bei den VideoRaidern, Franc Tausch und FilmkritikTV auf Youtube, Kais Trashcorner und FilmFlausen.de.
Außerdem ein dickes „Danke!“ an all meine Freunde, mit denen ich gute Gespräche über Filme führe, die sie mit mir zusammen sehen und/oder die mich auch manchmal mit Filmen versorgen!
So, ich wünsch euch ein weiteres, tolles Jahr!
Gruß, Tiwaz
*trööööt*
Ein Jahr vorbei… hm… ich hoffe, dass dieses Jahr euch, den Lesern dieses Machwerks, gut bekam, mir war’s bekömlich. Sowohl privat, als auch Filmmäßig wars echt gut. Wobei ich natürlich anmerken muss, dass „Filmtechnisch“ bei mir eher was mit den während dieses Jahres gesehenden Filmen zu tun hat, da ich kein großer Kinogänger bin. Und Neuveröffentlichungen auf DVD schau ich mir auch nicht übermäßig an. Somit habe ich keine Ahung, wie das Filmjahr war. Aber naja, man kann nicht alles haben.
So! Zum Einjährigen veröffentlich ich mal n paar Statistiken, da ich das bei anderen Blogs immer recht interessant fand:
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Deutschland 7.524
Österreich 603
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Vereinigtes Königreich 25
Russische Föderation 21
Japan 20
Italien 19
OK, da sind interessante Länder dabei. Japan, Russland, Italien… Jut, warum nicht?
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Other Unix 91 (<1%)
iPhone 39 (<1%)
Windows NT 6.1 26 (<1%)
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iPad 21 (<1%)
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Review: John Rambo
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Dass Fire & Ice in so einer Liste auftaucht… liegts an den Film, oder an meinem Review?
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tiwaz ecke 37
300 krieger 25
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Was zur Hölle ist ein Gorat? Und wie kann man dabei meine Seite finden?
Zum Schluss danke ich all meinen Lesern fürs Lesen, Kommentieren (Ob nun im Schreikarton oder unter den Beiträgen. Ihr dürft gerne öfters kommentieren, ne Anmeldung ist nicht erforderlich), Zeigen und Verlinken (Besonders an dompathug.blogspot.com und die Trash Academy geht mein Dank!)! Für euch mach ich das alles (Und weils mir Spaß macht.)!
An dompathug.blogspot.com und die Trash Academy geht mein Dank natürlich auch für die Reviews, dank denen ich schön viel Zeit vergeudet, und neue Filme kennen gelernt habe. Genau aus selbigen Grunde bedank ich mich auch bei den VideoRaidern, Franc Tausch und FilmkritikTV auf Youtube, Kais Trashcorner und FilmFlausen.de.
Außerdem ein dickes „Danke!“ an all meine Freunde, mit denen ich gute Gespräche über Filme führe, die sie mit mir zusammen sehen und/oder die mich auch manchmal mit Filmen versorgen!
VIELEN DANK EUCH ALLEN
So, ich wünsch euch ein weiteres, tolles Jahr!
Gruß, Tiwaz
Review: Tucker & Dale VS Evil
Tucker & Dale VS Evil
Jahr: 2010
Genre: Horror Komödie
FSK: Ab 16
Die beiden etwas verschrobenen Redneck-Kumpels Tucker und Dale wollen eigentlich nur Tuckers neue Ferienhütte in den Wäldern West Virginias (Da, wo die Kannibalen wohnen) renovieren. Zur gleichen Zeit haben n paar College-Schüler die Idee, in den gleichen Wäldern ihre Ferien zu verbringen. Diese treffen in einem kleinen Laden auf Tucker und Dale, welche von den Jugendlichen als unheimlich und seltsam wahrgenommen werden. Dieser Eindruck wird unter anderem von Vorurteilen genährt und dadurch verstärkt, dass der schüchterne Dale mit einer neu gekauften Sense zu den Kids geht und übernervös fragt, wo sie denn hin wollen. Dass er dabei vor lauter Muffensausen etwas irre lacht, macht das Ganze nicht besser.
Wie dem auch sei, Dale und Tucker machen sich auf den Weg zur Hütte. Als sie abends angeln, sehen sie, wie die College-Kids im See schwimmen. Als eine der Jugendlichen, Allison, beim Umziehen ins Wasser auf den Kopf fällt, retten sie Dale und Tucker vor dem Ertrinken (Dass die beiden sie zufälligerweise beim Umziehen sehen konnten lässt das alles etwas plausibler wirken. Schreck und so.). So weit so gut, die beiden bringen sie in ihre Hütte, doch einer der Mitternachtsschwimmer sieht im Dunkeln und von weiten, dass die beiden „Hinterwäldler“ mit Allison davon paddeln. Die College-Kids denken, dass sie von den beiden entführt wurde, und als Psychokiller auch sie umbringen wollen. Was nun folgt sind eine Reihe skurriler Missverständnisse und Unfalltode, die die beiden „Psychokiller“ glauben lassen, es handle sich bei den College-Kids um eine Sekte, die sich alle im Wald umbringen wollen, und auch Allison, die sich langsam mit Dale anfreundet, zu töten versuchen…
Willkommen bei der herrlich absurden Slasher-Komödie Tucker & Dale VS Evil! Der Film sprüht nur so vor grandiosen Einfällen, angefangen natürlich, bei der Tatsache, dass die vermeintlichen Bösewichte herzensgute Kerle sind und die Collegekids immer selbstverschuldet an ihren Toden sind. Anspielungen gibt es dabei natürlich auch, z.B. bei der Szene, in der Tucker vor wütenden Bienen mit laufender Kettensäge wild herumfuchtelnd flüchtet, und einer der Jugendlichen ihn nur wild schreiend auf sich zu rennen sieht, denkt man an Filme wie The Texas Chainsaw Massacre / Blutgericht In Texas.
Blutig ist der Film allemal (Ernsthaft, wie hat der eine FSK ab 16-Freigabe erhalten können? Ich nehme an, das ist dem offensichtlich absurden Humor geschuldet. Und Filme, wie „Braindead“ vergammeln auf Liste B, Sachen gibt‘s), die Unfälle, denn mehr sind die Morde eigentlich nicht, sind explizit in Szene gesetzt. Unter anderem will einer der College-Studenten Tucker während des Holzhäckselns angreifen, der kriegt das nicht mit und macht einen Schritt zur Seite, um ein neues Stück Holz in den Häcksler zu werfen, das College-Kiddie rennt vorbei und natürlich volles Rohr in die Maschine, aus die der völlig überraschte und perplexe Tucker, den Jungen noch zu holen versucht, was mit viel Blut und ein paar Eingeweiden belohnt wird, herrlich. Fast alle Tode sind von der Art (Der Jugendliche, der vor Tucker mit der Kettensäge flüchtet, spießt sich selber auf einen Ast z.B.)
Die College-Kids machen ihre Sache gut, und gehen mit einer schönen Portion Selbstironie, inklusive Over-Acting, an die Sache ran.
Tucker und Dale werden grundsympatisch dargestellt von Alan Tudyk (Ritter Aus Leidenschaft, Todeszug Nach Yuma) und Tyler Labine (Reaper – Ein Teuflischer Job, Flyboys – Helden Der Lüfte), man nimmt ihnen die jeweiligen Charaktere ab. Vor allem Tyler Labine spielt sich als Dale in die Herzen und Zwerchfelle der Zuschauer.
Fazit: Sehr witzige Backwood-Redneck-Slasher-Komödie, keine Parodie, sondern einfach nur eine Komödie mit Blut und Unfällen.
Jahr: 2010
Genre: Horror Komödie
FSK: Ab 16
Die beiden etwas verschrobenen Redneck-Kumpels Tucker und Dale wollen eigentlich nur Tuckers neue Ferienhütte in den Wäldern West Virginias (Da, wo die Kannibalen wohnen) renovieren. Zur gleichen Zeit haben n paar College-Schüler die Idee, in den gleichen Wäldern ihre Ferien zu verbringen. Diese treffen in einem kleinen Laden auf Tucker und Dale, welche von den Jugendlichen als unheimlich und seltsam wahrgenommen werden. Dieser Eindruck wird unter anderem von Vorurteilen genährt und dadurch verstärkt, dass der schüchterne Dale mit einer neu gekauften Sense zu den Kids geht und übernervös fragt, wo sie denn hin wollen. Dass er dabei vor lauter Muffensausen etwas irre lacht, macht das Ganze nicht besser.
Wie dem auch sei, Dale und Tucker machen sich auf den Weg zur Hütte. Als sie abends angeln, sehen sie, wie die College-Kids im See schwimmen. Als eine der Jugendlichen, Allison, beim Umziehen ins Wasser auf den Kopf fällt, retten sie Dale und Tucker vor dem Ertrinken (Dass die beiden sie zufälligerweise beim Umziehen sehen konnten lässt das alles etwas plausibler wirken. Schreck und so.). So weit so gut, die beiden bringen sie in ihre Hütte, doch einer der Mitternachtsschwimmer sieht im Dunkeln und von weiten, dass die beiden „Hinterwäldler“ mit Allison davon paddeln. Die College-Kids denken, dass sie von den beiden entführt wurde, und als Psychokiller auch sie umbringen wollen. Was nun folgt sind eine Reihe skurriler Missverständnisse und Unfalltode, die die beiden „Psychokiller“ glauben lassen, es handle sich bei den College-Kids um eine Sekte, die sich alle im Wald umbringen wollen, und auch Allison, die sich langsam mit Dale anfreundet, zu töten versuchen…
Willkommen bei der herrlich absurden Slasher-Komödie Tucker & Dale VS Evil! Der Film sprüht nur so vor grandiosen Einfällen, angefangen natürlich, bei der Tatsache, dass die vermeintlichen Bösewichte herzensgute Kerle sind und die Collegekids immer selbstverschuldet an ihren Toden sind. Anspielungen gibt es dabei natürlich auch, z.B. bei der Szene, in der Tucker vor wütenden Bienen mit laufender Kettensäge wild herumfuchtelnd flüchtet, und einer der Jugendlichen ihn nur wild schreiend auf sich zu rennen sieht, denkt man an Filme wie The Texas Chainsaw Massacre / Blutgericht In Texas.
Blutig ist der Film allemal (Ernsthaft, wie hat der eine FSK ab 16-Freigabe erhalten können? Ich nehme an, das ist dem offensichtlich absurden Humor geschuldet. Und Filme, wie „Braindead“ vergammeln auf Liste B, Sachen gibt‘s), die Unfälle, denn mehr sind die Morde eigentlich nicht, sind explizit in Szene gesetzt. Unter anderem will einer der College-Studenten Tucker während des Holzhäckselns angreifen, der kriegt das nicht mit und macht einen Schritt zur Seite, um ein neues Stück Holz in den Häcksler zu werfen, das College-Kiddie rennt vorbei und natürlich volles Rohr in die Maschine, aus die der völlig überraschte und perplexe Tucker, den Jungen noch zu holen versucht, was mit viel Blut und ein paar Eingeweiden belohnt wird, herrlich. Fast alle Tode sind von der Art (Der Jugendliche, der vor Tucker mit der Kettensäge flüchtet, spießt sich selber auf einen Ast z.B.)
Die College-Kids machen ihre Sache gut, und gehen mit einer schönen Portion Selbstironie, inklusive Over-Acting, an die Sache ran.
Tucker und Dale werden grundsympatisch dargestellt von Alan Tudyk (Ritter Aus Leidenschaft, Todeszug Nach Yuma) und Tyler Labine (Reaper – Ein Teuflischer Job, Flyboys – Helden Der Lüfte), man nimmt ihnen die jeweiligen Charaktere ab. Vor allem Tyler Labine spielt sich als Dale in die Herzen und Zwerchfelle der Zuschauer.
Fazit: Sehr witzige Backwood-Redneck-Slasher-Komödie, keine Parodie, sondern einfach nur eine Komödie mit Blut und Unfällen.
Sonntag, 27. März 2011
Review: Wrong Turn
Wrong Turn
Jahr: 2003
Genre: Horror
FSK: Ab 16
Medizinstudent Chris (Desmond Harrington – Ghost Ship, The Hole) ist auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch. Um einen Stau zu umfahren, nimmt er eine Abkürzung durch die Wälder. Plötzlich stößt er mit einem Geländewagen zusammen. Eine Gruppe von Jugendlichen war ebenfalls auf den Weg durch die Wälder, als ihnen die Reifen platzten. Passiert ist niemanden was, doch Jessie (Eliza Dushku – Tue Lies-Wahre Lügen, Buffy-Im Bann der Dämonen), eine der Jugendlichen, findet ein Seil aus Stacheldraht, welches quer über die Straße gelegt wurde.
Als die Gruppe und Chris nach Hilfe suchen wollen, bleibt ein Pärchen beim Wagen. Etwas später findet die Truppe eine Hütte, in welcher sie nach Hilfe oder einem Telefon suchen wollen. Als Leichenteile in Einmachgläsern gefunden werden, will man sich natürlich schleunigst aus dem Staub machen, doch gerade jetzt kommen die Bewohner der Hütte zurück. Was nun folgt, ist eine Tour De Force, eine Hetzjagd, durch die Wälder West Virginias.
Die Verfolger sind missgestaltete Kannibalen, Inzest über Generationen hinweg hat sie zu entstellten Monstern gemacht. Die Macher des Filmes orientierten sich an Medizinbücher und ähnlichen Dingen, um die Kannibalen zwar abstoßend, aber realistisch in Szene setzen zu können.
Der Schöpfer des Predators oder der Alien-Queen, Stan Winston, entwarf die Special Effects und die sehen dafür, dass der Film kein großes Budget aufweisen kann, sehr gut aus. Auch die ab 16 Freigabe ist ungewöhnlich, denn der Film geht schon sehr ans Eingemachte. Da bekommt ein Polizist einen Pfeil durch das Auge geschossen, es werden Menschen halb enthauptet, eine Szene, die mir übrigens sehr gut gefällt, usw. usf. Kameratechnisch ist der Film gut gelungen: Interessante Perspektiven und Kamerafahrten zum Beispiel, lassen den Film nicht billig wirken, im Gegenteil.
Story mäßig wird einem hier natürlich nichts neues geboten, Spaß macht das ganze dennoch, auch kommt ab und zu etwas Spannung auf. Die Schauspieler sind alle nicht das Gelbe vom Ei, und sollen auch nur gut aussehen, bzw. Leute durchs Unterholz jagen. Dem Darsteller von Three Finger, dem komplett verrückten (Ich meine damit verrühühühüüückt! Whuhahahahahaha!!) unter den entstellten Kannibalen, allerdings, scheint der Dreh unglaublichen Spaß gemacht zu haben, und das merkt man ihm an, weswegen seine Leistung als einzige wirklich im Gedächtnis bleibt.
Dank seiner Lockeren Art macht das alles aber nichts (Bezogen auf die Sätze vor meiner Beschreibung von Three Finger), denn der Film langweilt nicht. Klar, die Dialoge lassen einen manchmal mit dem Kopf schütteln, aber da hab ich schon viel Schlimmeres gehört.
Fazit: Unterhaltsamer Slasher-Horror nach altbewährtem Muster, an dem man sich im Nachhinein sogar noch erinnern kann, was unter anderem auch an bestimmten Szenen, wie die Verfolgungsjagt durch die Bäume, liegt.
Für einen schönen Horrorfilm Abend mit n paar Kumpels vortrefflich geeignet.
Jahr: 2003
Genre: Horror
FSK: Ab 16
Medizinstudent Chris (Desmond Harrington – Ghost Ship, The Hole) ist auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch. Um einen Stau zu umfahren, nimmt er eine Abkürzung durch die Wälder. Plötzlich stößt er mit einem Geländewagen zusammen. Eine Gruppe von Jugendlichen war ebenfalls auf den Weg durch die Wälder, als ihnen die Reifen platzten. Passiert ist niemanden was, doch Jessie (Eliza Dushku – Tue Lies-Wahre Lügen, Buffy-Im Bann der Dämonen), eine der Jugendlichen, findet ein Seil aus Stacheldraht, welches quer über die Straße gelegt wurde.
Als die Gruppe und Chris nach Hilfe suchen wollen, bleibt ein Pärchen beim Wagen. Etwas später findet die Truppe eine Hütte, in welcher sie nach Hilfe oder einem Telefon suchen wollen. Als Leichenteile in Einmachgläsern gefunden werden, will man sich natürlich schleunigst aus dem Staub machen, doch gerade jetzt kommen die Bewohner der Hütte zurück. Was nun folgt, ist eine Tour De Force, eine Hetzjagd, durch die Wälder West Virginias.
Die Verfolger sind missgestaltete Kannibalen, Inzest über Generationen hinweg hat sie zu entstellten Monstern gemacht. Die Macher des Filmes orientierten sich an Medizinbücher und ähnlichen Dingen, um die Kannibalen zwar abstoßend, aber realistisch in Szene setzen zu können.
Der Schöpfer des Predators oder der Alien-Queen, Stan Winston, entwarf die Special Effects und die sehen dafür, dass der Film kein großes Budget aufweisen kann, sehr gut aus. Auch die ab 16 Freigabe ist ungewöhnlich, denn der Film geht schon sehr ans Eingemachte. Da bekommt ein Polizist einen Pfeil durch das Auge geschossen, es werden Menschen halb enthauptet, eine Szene, die mir übrigens sehr gut gefällt, usw. usf. Kameratechnisch ist der Film gut gelungen: Interessante Perspektiven und Kamerafahrten zum Beispiel, lassen den Film nicht billig wirken, im Gegenteil.
Story mäßig wird einem hier natürlich nichts neues geboten, Spaß macht das ganze dennoch, auch kommt ab und zu etwas Spannung auf. Die Schauspieler sind alle nicht das Gelbe vom Ei, und sollen auch nur gut aussehen, bzw. Leute durchs Unterholz jagen. Dem Darsteller von Three Finger, dem komplett verrückten (Ich meine damit verrühühühüüückt! Whuhahahahahaha!!) unter den entstellten Kannibalen, allerdings, scheint der Dreh unglaublichen Spaß gemacht zu haben, und das merkt man ihm an, weswegen seine Leistung als einzige wirklich im Gedächtnis bleibt.
Dank seiner Lockeren Art macht das alles aber nichts (Bezogen auf die Sätze vor meiner Beschreibung von Three Finger), denn der Film langweilt nicht. Klar, die Dialoge lassen einen manchmal mit dem Kopf schütteln, aber da hab ich schon viel Schlimmeres gehört.
Fazit: Unterhaltsamer Slasher-Horror nach altbewährtem Muster, an dem man sich im Nachhinein sogar noch erinnern kann, was unter anderem auch an bestimmten Szenen, wie die Verfolgungsjagt durch die Bäume, liegt.
Für einen schönen Horrorfilm Abend mit n paar Kumpels vortrefflich geeignet.
Sonntag, 20. März 2011
Review: Steven Seagal's The Keeper
Steven Seagal’s The Keeper
Auch: The Keeper
Jahr: 2009
Genre: Action
FSK: Ab 18
Roland Sallinger (Pfannekuchenmann Steven Seagal) ist ein Cop der ehrlichen Sorte: Als sein Partner 2 Millionen Dollares „verschwinden“ lassen will, will er nicht mitmachen, und fängt sich ein paar Kugeln ein. Sein Partner denkt, er sei tot, doch noch im Krankenhaus beweist Roland ihm das Gegenteil.
Nachdem sein Partner also Geschichte ist und Roland sich wieder in „Form“ trainiert hat, wird er von seinen Vorgesetzten in den Ruhestand geschickt.
Rein zufällig ruft in genau diesem Augenblick 'n alter Kumpel vom Rolli, Connor Wells (Stephan DuVall), aus Texas an (ja, das ist da, wo das Eichhörnchen aus dieser Schwamm-Serie herkommt).
Dessen Tochter, Nikita (Liezl Carstens), wurde beinahe von Unbekannten entführt, dabei ging ihr Leibwächter hops und Roland soll's richten. Da der ja gerade Unmengen an Zeit hat, hockt er sich in nen Flieger nach Texas. Als neuer Leibwächter der verwöhnten Tochter und als neuer Sicherheits-Chef nimmt Roland einen Haufen Veränderungen vor.
Nach und nach wächst Nikitas Respekt vor Roland und die beiden fangen an, sich anzufreunden (Unglaublich, ich weiß. Normalerweise treten in den neuen Seagal Filmen an dieser Stelle irgendwelche blutjungen Frauen als Love Interest für Seagal auf. Hier allerdings nicht!), doch dann schaffen es die Unbekannten doch noch, Nikita zu entführen.
Schon bald stellt sich heraus, dass Jason Cross (Luce Rains), ein ehemaliger Geschäftspartner Connors, dessen Tochter entführt hat, und das Nikitas „Freund“ Mason (Arron Shiver) ebenfalls mit drin hängt.
The Keeper aus dem Jahre 2009 macht Spaß! Dafür sorgt unter anderem der Schauplatz, das Sonnige Texas. Keine miefigen Ostblock-Sets, und das lässt den Film schon 'ne ganze Ecke teurer, als z.B. The Foreigner – Der Fremde (2003) wirken. Steven Seagal kann natürlich noch immer nicht schauspielern, aber er scheint Lust auf diesen Film gehabt zu haben, den er auch mitschrieb und –produzierte.
Seine Schießereien sind gut gemacht und seine Kämpfe meist kurz und schmerzvoll. Gerade die Szene, in der die unschuldige Cousine des Chauffeurs Manuelo (Johnny Hector), von zwei Halbstarken bedroht wird, treibt jedem Seagal-Fan die Freudentränen in die Augen. Da werden Arme verdreht und die bösen Buben schön verbal gedemütigt („Ich sag dir mal was: Wenn jemand mit 'nem Messer auf mich los geht, bring ich ihn um. Aber ich hab noch 'ne Regel: Ich töte keine Kinder. Welche Regel soll ich befolgen?“ „Keine Kinder töten!“) und Seagal darf mit 'nem Messer werfen, wunderbar.
Der Rest des Casts fällt nicht sonderlich auf, bis auf Steph DuVall, der den besorgten Vater gut verkörpert.
Fazit: Guter Seagal-Klopper für zwischendurch, mit schöner Location und guten, aber nicht allzu zahlreichen Kämpfen und Schießereien.
Ach ja, und in einer Szene gibt‘s die Brüste von Angela Serrano zu sehen (Wer auch immer das ist):
Auch: The Keeper
Jahr: 2009
Genre: Action
FSK: Ab 18
Roland Sallinger (Pfannekuchenmann Steven Seagal) ist ein Cop der ehrlichen Sorte: Als sein Partner 2 Millionen Dollares „verschwinden“ lassen will, will er nicht mitmachen, und fängt sich ein paar Kugeln ein. Sein Partner denkt, er sei tot, doch noch im Krankenhaus beweist Roland ihm das Gegenteil.
Nachdem sein Partner also Geschichte ist und Roland sich wieder in „Form“ trainiert hat, wird er von seinen Vorgesetzten in den Ruhestand geschickt.
Rein zufällig ruft in genau diesem Augenblick 'n alter Kumpel vom Rolli, Connor Wells (Stephan DuVall), aus Texas an (ja, das ist da, wo das Eichhörnchen aus dieser Schwamm-Serie herkommt).
Dessen Tochter, Nikita (Liezl Carstens), wurde beinahe von Unbekannten entführt, dabei ging ihr Leibwächter hops und Roland soll's richten. Da der ja gerade Unmengen an Zeit hat, hockt er sich in nen Flieger nach Texas. Als neuer Leibwächter der verwöhnten Tochter und als neuer Sicherheits-Chef nimmt Roland einen Haufen Veränderungen vor.
Nach und nach wächst Nikitas Respekt vor Roland und die beiden fangen an, sich anzufreunden (Unglaublich, ich weiß. Normalerweise treten in den neuen Seagal Filmen an dieser Stelle irgendwelche blutjungen Frauen als Love Interest für Seagal auf. Hier allerdings nicht!), doch dann schaffen es die Unbekannten doch noch, Nikita zu entführen.
Schon bald stellt sich heraus, dass Jason Cross (Luce Rains), ein ehemaliger Geschäftspartner Connors, dessen Tochter entführt hat, und das Nikitas „Freund“ Mason (Arron Shiver) ebenfalls mit drin hängt.
The Keeper aus dem Jahre 2009 macht Spaß! Dafür sorgt unter anderem der Schauplatz, das Sonnige Texas. Keine miefigen Ostblock-Sets, und das lässt den Film schon 'ne ganze Ecke teurer, als z.B. The Foreigner – Der Fremde (2003) wirken. Steven Seagal kann natürlich noch immer nicht schauspielern, aber er scheint Lust auf diesen Film gehabt zu haben, den er auch mitschrieb und –produzierte.
Seine Schießereien sind gut gemacht und seine Kämpfe meist kurz und schmerzvoll. Gerade die Szene, in der die unschuldige Cousine des Chauffeurs Manuelo (Johnny Hector), von zwei Halbstarken bedroht wird, treibt jedem Seagal-Fan die Freudentränen in die Augen. Da werden Arme verdreht und die bösen Buben schön verbal gedemütigt („Ich sag dir mal was: Wenn jemand mit 'nem Messer auf mich los geht, bring ich ihn um. Aber ich hab noch 'ne Regel: Ich töte keine Kinder. Welche Regel soll ich befolgen?“ „Keine Kinder töten!“) und Seagal darf mit 'nem Messer werfen, wunderbar.
Der Rest des Casts fällt nicht sonderlich auf, bis auf Steph DuVall, der den besorgten Vater gut verkörpert.
Fazit: Guter Seagal-Klopper für zwischendurch, mit schöner Location und guten, aber nicht allzu zahlreichen Kämpfen und Schießereien.
Ach ja, und in einer Szene gibt‘s die Brüste von Angela Serrano zu sehen (Wer auch immer das ist):
Mittwoch, 16. März 2011
Review: Shining
Shining
Jahr: 1980
Genre: Horror
FSK: Ab 16

Die Kamera fährt über eine Berglandschaft im Herbst, die Sonne strahlt. Doch es scheint nicht friedlich. Die Musik, die gespielt wird beunruhigt. Jack Torrance (Jack Nicholson) wird seine Arbeitsstelle als Hausmeister des Overlook Hotels antreten. Der Besitzer Stuart Ullman (Barry Nelson) erzählte ihm bei seinem Vorstellungsgespräch, dass vor 10 Jahren der Winterverwalter des Hotels einen Nervenzusammenbruch erlitt und seine zwei Töchter und seine Ehefrau im Hotel mit einer Axt tötete. Zum Schluss schoss er sich mit einer Schrotflinte in den Kopf.
Jack reist im Herbst dennoch mit seiner Familie ins Overlook.

Einige Zeit geht alles gut. Doch Danny (Danny Lloyd), der Sohn von Jack und seiner Ehefrau Wendy (Shelly Duvall), hat Visionen von Zwillings-Mädchen und Blut, welches aus den Fahrstühlen schießt. Erst kann er mit diesen Visionen nichts anfangen, sie machen ihm angst. Doch langsam hält der Wahnsinn Einzug in das Leben der kleinen Familie.
Jack wird immer gereizter und unterhält sich scheinbar mit Leuten, die nicht da sind. Eines Tages kommt Danny mit Würgemalen aus dem Zimmer 237. Vor diesem hatte am ersten Tag der Koch Halloran gewarnt. Er erklärte Danny auch, dass es manche Menschen schaffen, sich ohne Worte zu unterhalten. Das ist das Shining. Und damit wird Danny den weit entfernten Koch ins zugeschneite Hotel rufen, denn das Böse nimmt immer mehr Besitz von Jack und auch Wendy kann das nicht verhindern…

Hypnotische Bilder und Musik, intensive Szenen. Meisterregisseur Stanley Kubrick schuf mit Shining wahrlich eine Symphonie des Grauens. Das Gefühl der Bedrohung ist allgegenwärtig und das von Anfang an. Großartige Kameraarbeit, die das Geschehen in wunderbaren Bildern einfängt und ein wirklich furchterregender Jack Nicholson setzen diesem Film die Krone auf.
Allerdings gibt es einen Makel: Shelly Duvall. Ihr Schauspiel ist einfach nicht gut. Und das wiegt schwer bei dieser großartigen Film-Leistung. Der Rest spielt gut, verblasst aber gegen Jack Nicholson.
Wobei ich Danny Lloyd loben muss. Der spielt echt nicht schlecht, dafür, dass er beim Dreh erst sechs Jahre alt war und nicht wusste dass er in einem Horrorfilm mitspielt.

Erwähnenswert ist auch das Hotel an sich: Es ist nicht verfallen oder sieht sonst irgendwie düster aus. Tatsächlich ist es ein normales Hotel, dessen Zimmer sich Kubrick übrigens aus Fotos heraussuchte, welche die Crew von einer Unmenge an Hotels gemacht hatte. Dank der Kameraarbeit von John Alcott, der Musik und der dadurch aufkommenden Atmosphäre läuft einem dennoch ein Schauer über den Rücken, beim Anblick des Hotels.

Der Film wartet mit Szenen und Situationen auf, an die man sich noch lange nach dem Abspann erinnert: Allen voran wohl die Szene, in der Nicholson mit der Axt die Tür kaputt schlägt, seinen Kopf durchsteckt und ruft: „Und hiiiier ist Jacky!“. Aber auch die Verfolgungsjagt durch den Irrgarten, Jacks Erlebnisse in Zimmer 237, Dannys Dreiradfahrten durch das verlassene Hotel, die Stelle an der Wendy zwar mit einem Baseballschläger bewaffnet ist, man aber dennoch nicht den Eindruck hat, als könnte sie Jack wirklich was entgegensetzen, als er sie bedroht, oder die eingangs erwähnte Fahrt zum Overlook Hotel: Alles Szenen, die man sofort erkennt, werden sie irgendwo erwähnt oder parodiert (Unter anderem nahmen sich Die Simpsons einer guten Parodie in einer ihrer Horrorfolgen an.).

Fazit:
Sehr guter bis großartiger Film mit schauriger Atmosphäre, einem großartigen, manchmal etwas Overacting betreibenden Jack Nicholson und einer schlechten Shelly Duvall.
Jahr: 1980
Genre: Horror
FSK: Ab 16

Die Kamera fährt über eine Berglandschaft im Herbst, die Sonne strahlt. Doch es scheint nicht friedlich. Die Musik, die gespielt wird beunruhigt. Jack Torrance (Jack Nicholson) wird seine Arbeitsstelle als Hausmeister des Overlook Hotels antreten. Der Besitzer Stuart Ullman (Barry Nelson) erzählte ihm bei seinem Vorstellungsgespräch, dass vor 10 Jahren der Winterverwalter des Hotels einen Nervenzusammenbruch erlitt und seine zwei Töchter und seine Ehefrau im Hotel mit einer Axt tötete. Zum Schluss schoss er sich mit einer Schrotflinte in den Kopf.
Jack reist im Herbst dennoch mit seiner Familie ins Overlook.

Einige Zeit geht alles gut. Doch Danny (Danny Lloyd), der Sohn von Jack und seiner Ehefrau Wendy (Shelly Duvall), hat Visionen von Zwillings-Mädchen und Blut, welches aus den Fahrstühlen schießt. Erst kann er mit diesen Visionen nichts anfangen, sie machen ihm angst. Doch langsam hält der Wahnsinn Einzug in das Leben der kleinen Familie.
Jack wird immer gereizter und unterhält sich scheinbar mit Leuten, die nicht da sind. Eines Tages kommt Danny mit Würgemalen aus dem Zimmer 237. Vor diesem hatte am ersten Tag der Koch Halloran gewarnt. Er erklärte Danny auch, dass es manche Menschen schaffen, sich ohne Worte zu unterhalten. Das ist das Shining. Und damit wird Danny den weit entfernten Koch ins zugeschneite Hotel rufen, denn das Böse nimmt immer mehr Besitz von Jack und auch Wendy kann das nicht verhindern…

Hypnotische Bilder und Musik, intensive Szenen. Meisterregisseur Stanley Kubrick schuf mit Shining wahrlich eine Symphonie des Grauens. Das Gefühl der Bedrohung ist allgegenwärtig und das von Anfang an. Großartige Kameraarbeit, die das Geschehen in wunderbaren Bildern einfängt und ein wirklich furchterregender Jack Nicholson setzen diesem Film die Krone auf.
Allerdings gibt es einen Makel: Shelly Duvall. Ihr Schauspiel ist einfach nicht gut. Und das wiegt schwer bei dieser großartigen Film-Leistung. Der Rest spielt gut, verblasst aber gegen Jack Nicholson.
Wobei ich Danny Lloyd loben muss. Der spielt echt nicht schlecht, dafür, dass er beim Dreh erst sechs Jahre alt war und nicht wusste dass er in einem Horrorfilm mitspielt.

Erwähnenswert ist auch das Hotel an sich: Es ist nicht verfallen oder sieht sonst irgendwie düster aus. Tatsächlich ist es ein normales Hotel, dessen Zimmer sich Kubrick übrigens aus Fotos heraussuchte, welche die Crew von einer Unmenge an Hotels gemacht hatte. Dank der Kameraarbeit von John Alcott, der Musik und der dadurch aufkommenden Atmosphäre läuft einem dennoch ein Schauer über den Rücken, beim Anblick des Hotels.

Der Film wartet mit Szenen und Situationen auf, an die man sich noch lange nach dem Abspann erinnert: Allen voran wohl die Szene, in der Nicholson mit der Axt die Tür kaputt schlägt, seinen Kopf durchsteckt und ruft: „Und hiiiier ist Jacky!“. Aber auch die Verfolgungsjagt durch den Irrgarten, Jacks Erlebnisse in Zimmer 237, Dannys Dreiradfahrten durch das verlassene Hotel, die Stelle an der Wendy zwar mit einem Baseballschläger bewaffnet ist, man aber dennoch nicht den Eindruck hat, als könnte sie Jack wirklich was entgegensetzen, als er sie bedroht, oder die eingangs erwähnte Fahrt zum Overlook Hotel: Alles Szenen, die man sofort erkennt, werden sie irgendwo erwähnt oder parodiert (Unter anderem nahmen sich Die Simpsons einer guten Parodie in einer ihrer Horrorfolgen an.).

Fazit:
Sehr guter bis großartiger Film mit schauriger Atmosphäre, einem großartigen, manchmal etwas Overacting betreibenden Jack Nicholson und einer schlechten Shelly Duvall.
Samstag, 12. Februar 2011
Kurzreviews: Bear, Menschenfeind, Verwünscht
Bear
Jahr: 2010
Genre: Horror
FSK: Ab 16

Im Wald, da steppt der Bär… nicht. Nein, der Bär, ja der Bär, der is‘ sauer. Da knallen so vier Knallchargen mit ihrem Van in den Forst und des Bären angebetete über den Haufen. Dumm nur, dass dafür die komplette Munition draufging. Meister Petz ist also mächtig angefressen. Und außerdem kommen Geheimnisse der einzelnen Personen ans Tageslicht, welche sie am liebsten, nun ja, geheim gehalten hätten.
Mittelmäßig, unspannend und stellenweise sogar langweilig. Japp, das trifft auf den Film zu. Eine bedrohliche Grundstimmung ist nach dem Auftauchen des zweiten Bären („Der da hat Eier.“) zwar gegeben, diese kann sich aber nicht richtig entfalten. Generell ist richtiger Horror gar selten zu sehen, mit Kunstblut wird nur extrem selten rumgematscht. Der Film bietet viel Dialog, aber kränkelt gerade an diesen Stellen. Wirklich überraschend sind die Geheimnisse und Geständnisse der zwei Pärchen nicht. Auch ist der Bär hier sehr seltsam: Intelligent, OK. Dass der aber scheinbar will, dass sich die inzwischen auf drei Personen geschrumpfte Truppe ausspricht, finde ich nun doch sehr unpassend.
Fazit: Ganz netter Tierhorror für zwischendurch und zum einmal ansehen. Schade.
Menschenfeind
Originaltitel: Seul Contre Tous
Jahr: 1998
Genre: Drama
FSK: Ab 18

Gaspar Noé, welcher unter anderem für Irreversibel verantwortlich ist, zeigt in seinem ersten Langfilm Einblicke in die Psyche eines arbeitslosen Metzgers. Nachdem der seine schwangere geliebte verprügelt hat, wobei er sehr wahrscheinlich das ungeborene Kind umgebracht hat, versteckt er sich in einer heruntergekommenen Absteige. Dort steigert er sich immer weiter in seine Rachefantasien hinein…
Ganz ok, nicht so intensiv, wie Irreversibel. Der Film wird zu einem Großteil durch Monologe des Metzgers erzählt, was auf Dauer etwas anstrengen kann. Ein paar Szenen sind hart, aber auch hier gewinnt Irreversibel; der Film beschäftigt einen im Nachhinein nicht so sehr, wie es eben Irreversibel tut.
Fazit: Kein Film, der Spaß macht, dass will er auch nicht, nur ist der Film als solches eher mittelmäßig.
Verwünscht
Originaltitel: Enchanted
Jahr: 2007
Genre: Animations-Komödie
FSK: Ohne Altersbeschränkung

Panik im Disney-Zeichentrick-Land: Giselle, eine junge Frau, die im Wald mit ihren tierischen Freunden lebt, ist verschwunden! Sie wurde von Königin Narissa durch ein Portal in die reale Welt gestoßen, damit sich ihr Stiefsohn, Prinz Edward, nicht in die junge Frau mit Namen Giselle verliebt. Die Königin hat nämlich tierisch bammel davor, dass ihr jemand den Thron streitig machen könnte. In der realen Welt versucht Giselle (Amy Adams), sich zurecht zu finden, und landet bald in der Wohnung des fast Verlobten Scheidungsanwalts Robert (Patrick Dempsey) und seiner kleinen Tochter Morgan (Rachel Covey). Während dessen macht sich Edward (James Mardsen) ebenfalls in die Realität auf, um Giselle zu finden.
Eine schlechte Idee ist das parodieren von Disney-Märchen freilich nicht. Disney verulkt seine Klischees auch wunderbar, aber der Film kratzt nur an der Oberfläche und geht nicht tief genug. Außerdem ist das, was am parodiert wird, dennoch vorhanden. Auch in der realen Welt fangen z.B. alle möglichen Leute an, zu singen und zu tanzen.
Lauthals loslachen musste ich nie, dennoch kann man ab und zu schmunzeln. Aber ich bin mit Disney-Zeichentrick aufgewachsen, deshalb hat mir der Film ein wenig Spaß gemacht.
Dennoch ist die Zielgruppe hier eindeutig der weibliche Disney-Fan.
Fazit: Zuckersüße Romantik-Komödie für Disney-Fans. Hinterfragt allerdings nicht und ist recht naiv.
Jahr: 2010
Genre: Horror
FSK: Ab 16

Im Wald, da steppt der Bär… nicht. Nein, der Bär, ja der Bär, der is‘ sauer. Da knallen so vier Knallchargen mit ihrem Van in den Forst und des Bären angebetete über den Haufen. Dumm nur, dass dafür die komplette Munition draufging. Meister Petz ist also mächtig angefressen. Und außerdem kommen Geheimnisse der einzelnen Personen ans Tageslicht, welche sie am liebsten, nun ja, geheim gehalten hätten.
Mittelmäßig, unspannend und stellenweise sogar langweilig. Japp, das trifft auf den Film zu. Eine bedrohliche Grundstimmung ist nach dem Auftauchen des zweiten Bären („Der da hat Eier.“) zwar gegeben, diese kann sich aber nicht richtig entfalten. Generell ist richtiger Horror gar selten zu sehen, mit Kunstblut wird nur extrem selten rumgematscht. Der Film bietet viel Dialog, aber kränkelt gerade an diesen Stellen. Wirklich überraschend sind die Geheimnisse und Geständnisse der zwei Pärchen nicht. Auch ist der Bär hier sehr seltsam: Intelligent, OK. Dass der aber scheinbar will, dass sich die inzwischen auf drei Personen geschrumpfte Truppe ausspricht, finde ich nun doch sehr unpassend.
Fazit: Ganz netter Tierhorror für zwischendurch und zum einmal ansehen. Schade.
Menschenfeind
Originaltitel: Seul Contre Tous
Jahr: 1998
Genre: Drama
FSK: Ab 18

Gaspar Noé, welcher unter anderem für Irreversibel verantwortlich ist, zeigt in seinem ersten Langfilm Einblicke in die Psyche eines arbeitslosen Metzgers. Nachdem der seine schwangere geliebte verprügelt hat, wobei er sehr wahrscheinlich das ungeborene Kind umgebracht hat, versteckt er sich in einer heruntergekommenen Absteige. Dort steigert er sich immer weiter in seine Rachefantasien hinein…
Ganz ok, nicht so intensiv, wie Irreversibel. Der Film wird zu einem Großteil durch Monologe des Metzgers erzählt, was auf Dauer etwas anstrengen kann. Ein paar Szenen sind hart, aber auch hier gewinnt Irreversibel; der Film beschäftigt einen im Nachhinein nicht so sehr, wie es eben Irreversibel tut.
Fazit: Kein Film, der Spaß macht, dass will er auch nicht, nur ist der Film als solches eher mittelmäßig.
Verwünscht
Originaltitel: Enchanted
Jahr: 2007
Genre: Animations-Komödie
FSK: Ohne Altersbeschränkung

Panik im Disney-Zeichentrick-Land: Giselle, eine junge Frau, die im Wald mit ihren tierischen Freunden lebt, ist verschwunden! Sie wurde von Königin Narissa durch ein Portal in die reale Welt gestoßen, damit sich ihr Stiefsohn, Prinz Edward, nicht in die junge Frau mit Namen Giselle verliebt. Die Königin hat nämlich tierisch bammel davor, dass ihr jemand den Thron streitig machen könnte. In der realen Welt versucht Giselle (Amy Adams), sich zurecht zu finden, und landet bald in der Wohnung des fast Verlobten Scheidungsanwalts Robert (Patrick Dempsey) und seiner kleinen Tochter Morgan (Rachel Covey). Während dessen macht sich Edward (James Mardsen) ebenfalls in die Realität auf, um Giselle zu finden.
Eine schlechte Idee ist das parodieren von Disney-Märchen freilich nicht. Disney verulkt seine Klischees auch wunderbar, aber der Film kratzt nur an der Oberfläche und geht nicht tief genug. Außerdem ist das, was am parodiert wird, dennoch vorhanden. Auch in der realen Welt fangen z.B. alle möglichen Leute an, zu singen und zu tanzen.
Lauthals loslachen musste ich nie, dennoch kann man ab und zu schmunzeln. Aber ich bin mit Disney-Zeichentrick aufgewachsen, deshalb hat mir der Film ein wenig Spaß gemacht.
Dennoch ist die Zielgruppe hier eindeutig der weibliche Disney-Fan.
Fazit: Zuckersüße Romantik-Komödie für Disney-Fans. Hinterfragt allerdings nicht und ist recht naiv.
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